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Aktuelles Dokument: Forum/Beitrag lesen
| 2451 |
Robert |
16:41:22 |
03.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Im der Diskussion "Rene Pape Ausstieg 1 Monat vor der Premiere!" ist schon etwas angeklungen. Wer aber unter den Spezialisten (insbesondere diejenigen mit Hamburger Erfahrungen) kann aufklären welche Fassung genau gegeben wird bzw. auch mit welchen Strichen. Es wäre doch gut uns etwas warm zu laufen ...
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| 2452 |
Erich Karlsson |
18:09:46 |
03.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
In Hamburg ist mit kleinen Abweichungen die Pariser Generalprobenversion gespielt worden, also mit Holzfällerchor zu Beginn, Duett Elisabeth-Eboli, Duett Philipp-Carlos und Ebolis Auftritt im Kerker nach Posas Tod, auch die Ballettmusik war drin (als Ebolis Traum vom trauten Spießerglück). Merkwürdigerweise ist die Szene Philipp-Posa aber in der allgemein bekannten Fassung gegeben worden, nicht in der ersten. Ich habe jetzt läuten hören, das sei in Wien geändert worden, weiß aber nicht, ob die Info richtig ist.
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| 2454 |
Marion |
22:48:05 |
03.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
In einem Interview in Ö1 meinte Direktor Holender es wird die komplette Urfassung gesoielt, daher soll z.B: alle Streicher und nicht nur ein Solist bei der Philip-Arie zu hören sein. Schade, dass zwar die musikalische Urfassung gespielt wird - und dann muß man ein Bühnengeschehen über sich ergehen lassen, das nichts mehr mit dem Stück zu tun hat - und da ist der Pizzadienst nur ein Nebeneffekt. Naja ..man muß ja nicht hingehen.
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| 2455 |
Erich Karlsson |
23:45:19 |
03.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
und dann muß man ein Bühnengeschehen über sich ergehen lassen, das nichts mehr mit dem Stück zu tun hat - und da ist der Pizzadienst nur ein Nebeneffekt.
Haben Sie's in Hamburg gesehen oder ist das jetzt erst einmal eine Behauptung ... Wäre auch über Aufklärung zum "Pizzadienst" dankbar, zur Produktion in Hamburg gehörte jedenfalls keiner.
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| 2456 |
Irmgard Meixner |
07:30:15 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Übrigens hat das ganze Stück wenig mit den historischen Begebenheiten zu tun, wenn wir schon "Werktreue" urgieren.
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| 2457 |
Helga |
10:19:19 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2454: diesbezügliche Beschwerden bitte an Friedrich Schiller.
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| 2460 |
Michael Tanzler |
13:16:41 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Wien ist eben anders! ( Nicht Hamburg!) Bei uns wird gespeist , Pizza ( doch typisch wienerisch - spanisch, Lieblingsgericht von Karli, Lisl, Philli, etc! - Fritzi (Schiller) hat das bloß vergessen ! Aber Gott sei Dank bringt Herr Konwitschny nun die Dinge ins Lot! Seien wir doch froh, daß solch genialen Geister uns den - zwar gut gemeinten - Unsinn der bemühten Dilettanten Schiller, Verdi und Konsorten endlich "ausdeutschen"!
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| 2461 |
Marion |
15:08:08 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
An Herrn Karlsson: Auch wenn Sie glauben, dass ich etwas behaupte, dann hier meine Entgegnung: Herr Dir.Holender hat es selbst von sich gegeben. Und da es ja nicht so viel anders sein soll wie Hamburg, hat Herr K. es wohl für Wien dazugegeben. Bei so viel Verfälschung - warum nicht auch das. Ihm ist doch Oper schnurz piep egal, Hauptsache er kann sich seinen persönlichen Frust (speziell in Sexueller Richtung) und seine schwierige Kindheit therapieren. Ich glaube nicht, dass das Wiener Publikum im in Horden hinterher laufen wird, so wie in Hamburg. Eine Gruppe sicher, aber die wird auf die Dauer diese hohen Preise, mit sehr mittelmäßigen Sängern nicht bezahlen.
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| 2468 |
Manolito I |
18:53:23 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
# 2452 viel schreiben aber wenig wissen? läuten hören? ich höre bei der aw die latrinenglocken.
da war die frage nach welche fassung "genau"!
man liest von vagen abweichungen - dann ist es schon nicht mehr die pariser generalprobenversion, wer immer dort dabei war.
für das genaue wären wohl wiener probenkiebitze zuständig.
die hier genannten musikteile wurden schon 1977 zur scalaeröffnung zu gehör gebracht.
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| 2469 |
Erich Karlsson |
19:17:44 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Werter Manolito, auch wenn Sie verbal eigentlich keiner Antwort würdig sind (das ist stilistisch nicht einmal proletarisch, sondern allenfalls proletenhaft). Die Ursprungsfrage war gerade an die Hamburger gegangen, deshalb meine Antwort zur hiesigen Version. Daß viele der Teile bereits 77 an der Scala gespielt worden sind, habe ich nicht bestritten (das Duett Elisabeth-Eboli meines Wissens nicht). Und daß Sie zur Pariser Generalprobenversion ein "wer auch immer da dabei war" liefern, zeigt, daß Sie offenbar nicht wissen, was damit in der Debatte um die Carlos-Fassungen üblicherweise verstanden wird, nämlich daß was bei der Generalprobe zur Uraufführung gespielt wurde. Wenn Sie sich die Version anhören wollen, bei Ponto ist eine BBC-Aufnahme aus den 70ern erschienen.
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| 2470 |
MP |
20:29:28 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Hallo Marion,
was für Produktionen von Konwitschny haben sie schon gesehen? Ihre Bemerkungen sind nicht nur beleidigend, sondern auch noch absolut falsch. Ich kenne keinen Regisseur, der sich mehr mit dem jeweils zu inszenierenden Werk auseinandersetzt als er.
Hauptsache gut gebrüllt!!!
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| 2471 |
Beckmesser |
20:30:45 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
# 2468 Gut getroffen die Hamburger, Mc Donald lässt grüssen - das er ihnen doch geantwortet hatte obwohl sie unwürdig sind?
# 2469
Ihr Wisssen.....möchte ich haben!
Das Duett der beiden Damen, plus der dazugehörende Einleitungschor sind 1977 gespielt worden, können abgehört werden.
Ich glaube es wären zur Wiener Premiere jetzt echt eher die Wiener gefragt.
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| 2472 |
Marion |
20:59:01 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Hallo MP! Ich kenne Falstaff, Aida, Wozzeck, Lohengrin, Freischütz..das genügt - oder, warum muß ich mich eigentlich rechtfertigen, ich gehöre nicht zu den Leuten die etwas behaupten ohne etwas gesehen zu haben!! Ich hatte immer den Eindruck er wisse nicht warum es eigenlich bei der Musik geht..Und dass meine Behauptungen falsch sind - hätte ich von ihnen gerne mal kurz und bündig erklärt. Vorallem in wie weit sie falsch sind!
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| 2473 |
Michael Tanzler |
21:19:41 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Na, dann kennen Sie, MP, aber nicht viele! Richtigerweise müßte es heißen: nicht MIT , sondern "ein Werk auseinandersetzt" !!
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| 2474 |
Erich Karlsson |
21:23:25 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2471 Da Sie von Duett plus dazugehörigem Einleitungschor sprechen hat es da offenbar ein Mißverständnis gegeben, weil ich mich auch nicht ganz klar ausgedrückt hatte. Ich meinte nicht den Kleiderwechsel sondern das Duett vor dem "O don fatale". Und da nehme ich an, daß es 77 nicht drin war (ich kann es jetzt nicht explizit nachprüfen), weil es beim ersten Auftritt von Freni/Ghiaurov in der Hamburger Ponelle-Inszenierung 78 sofort gestrichen war, genauso, wie wegen Ghiaurov nach Posas Tod etwas gekürzt werden mußte. Mit McDonald treffen Sie mich kaum, die sind international und in Wien genauso zuhause - und was Ihre diesbezüglichen Ressentiments angeht; bei und gibt es den Spruch: Wiener sind nur in Wurstform genießbar - aber ich halte nichts von solchen Verallgemeinerungen, just boring.
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| 2476 |
MP |
21:32:39 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Mei Herr Tanzler,
sam ma wieda lustig heid!
vergessen Sie doch nicht, dass ich Münchner bin. Da sind Konwitschnys Parsifal und Tristan noch fast das konservativste, das es im Repertoirebetrieb zu sehen gibt; und das ist auch gut so, weil sich die Erde weiterdreht. Wenn nun Herr Holender glaubt, sein Repertoire pseudomässig erneuern zu müssen und nach Frau Mielitz (die war nie eine Revoluzzerin) jetzt mit Konwitschny einen Regisseur holt, der vielleicht vor 15 Jahren Avantgarde darstellte, dann müssen die Wiener einfach kapieren, das an K. nix modern ist.
Hallo Marion,
wenn Sie schon den neuesten Gossip der Stehplätze berichten, dann sollten sie den vorher auf seinen Wahrheitsgehalt überprüfen!!! Ich werde Sie jetzt aber nicht über das Privatleben des Peter K. aufklären, weil dies, mit Verlaub, nichts mit seinen Inszenierungen zu tun hat.
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| 2477 |
Marion |
22:24:07 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Nun - MP - wenn Sie glauben dass ich diesen "Gossip" wie Sie behaupten vom Stehplatz haben, so haben Sie sich leider getäuscht, aber ich will Ihnen da nicht in den Rücken fallen, SIE werden ja mit Sicherheit besser wissen woher ICH die Informationen habe, als ich selbst. Macht nichts. Und Ihre Aussage, dass Privatleben und sein Frust aus seienr Kindheit mit dem berühmten Vater von Herrn K. fließt nicht in seine Regiearbeiten ein - da muß ich Sie leider auch sehr enttäuschen, das ist leider absolute Tatsache und keine Behauptung. Aber Sie kennen sich ja doch viel besser aus, und werden sofort wie wild um sich und beleidigen sofort..Ich empfehle Ihnen sich besser zu informieren anstatt Leute sofort in die Gosse zu werfen! Reden Sie mit Leuten die mit ihm gearbeitet haben, Sänger, Chorsänger, Musiker, Bühnenbildner, Regieassistenten...Im übrigen halte ich Herrn K. nicht für modern, sondern verklemmt, unernst und vorallem total langweilig!!
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| 2478 |
matthias |
22:29:20 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
gossip is englisch für klatsch, nix gosse
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| 2479 |
matthias |
22:50:52 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Bei uns wird gespeist , Pizza ( doch typisch wienerisch - spanisch, Lieblingsgericht von Karli, Lisl, Philli, etc! was solls denn echt österreichisch-monarchisch geben, rippe vielleicht, aus aktuellem anlass
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| 2480 |
MP |
22:51:50 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Marion,
ich werde es leider nicht unbeantwortet lassen, wenn sie weiterhin unüberlegt folgende Sätze von sich geben:
"...Ihm ist doch Oper schnurz piep egal, Hauptsache er kann sich seinen persönlichen Frust (speziell in Sexueller Richtung) und seine schwierige Kindheit therapieren..."
Dabei gehts es mir primär gar nicht um seine Arbeiten, sondern um das was Sie sich hier anmassen. Da Sie ja weiter auf der Richtigkeit Ihrer Aussagen beharren, würde ich vorschlagen, dass sie doch mal das Ihnen vorliegende psychologische Gutachten zu den Beweggründen von P.K. dem geschätzten Forum zur Verfügung stellen.
Wenn Sie, natürlich nur wieder Erwarten, Ihre Angriffe nicht nachweisen können, empfehlen ich Ihnem Sie sich doch mal mit jemanden wie Kurt Moll, der in 5 Konwitschnyproduktionen gesungen hat, über diesen streitbaren Zeitgenossen zu unterhalten. Vielleicht merken Sie dann, wie vorschnell Sie über einen Menschen hier urteilen.
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| 2481 |
Marion |
23:19:36 |
04.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Da Sie MP - Ihre Behauptung es sei nicht so - ebenfalls nicht nachweisen können, sehe ich keinen Grund es hier ausführlich zu machen. Ich kenne Herrn Moll nicht persönlich, kann ihn daher nicht befragen, aber beruflicherweise hatte ich mit vielen Menschen zu tun, auch mit - vorallem mit nicht so nahmhaften Sängern, vorallem jungen Sängern,Regeassistenten und mit ihm arbeitenden studierenden, die mit Herrn K. gearbeitet haben, die mir in großen und auch kleineren Diskussionsrunden von Erfahrungen mit diesem Herrn berichtet haben, und ich konnte es auch selbst des öfteren miterleben. Außerdem habe ich mich - eben aus diesem Grunde - auch mit seinen Regiearbeiten auseinandergesetzt und kam zu meiner von Ihnen bemängelten Aussage. Ich brauche kein Psychologisches Gutachten wenn man viele Jahre seine Arbeiten beobachtet und sieht was er aus der Oper macht. Ich habe mich schon seit vielen Jahren mit ihm auseinnander gesetzt, also sehe ich es nicht als voreilig urteilen - sondern eine kurze Zusammenfassung von jahrelanger Erfahrung.
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| 2482 |
Robert |
02:26:51 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Können wir uns dem eigentlichen Thema wieder zuwenden? Es ging darum welche Fassung genau gegeben werden wird in Wien.
Ich habe hier "Der Opernführer - Don Carlos" vom PremOp-Verlag, die deutsche Ausgabe der französische Reihe "L'Avant-Scène Opéra" http://www.asopera.com/opera/DEU/FR_tedesco.html (Weil ich PremOp im Internet nicht finde befürchte ich daß es ihn leider nicht mehr gibt).
Es ist dort enthalten das "Original-Libretto in frz. Sprache" (Die acht Striche der Uraufführung am 11.3.1867 nach der von Ursula Günther und Luciano Petazzoni wiederhergestellten Partitur - Ricordi 1980). Die Textabschnitte sind durchnummeriert von 1-488.
Ist dies die sog. UR-Fassung? Sprechen wir alle dieselbe Sprache?
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| 2486 |
Beckmesser |
10:22:42 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2474
Auch das verlängerte Duett Elisabeth/Eboli vor O don fatale ( ......per la rea che si pente)wurde 1977 gesungen.
Wiener mögen den Hamurgern für Würste stehn, wie die Hamburger international für Fischköpp stehen!.- Schlemermeyer am Hbger Gänsemarkt hat wunderbare Wurstwaren!
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| 2487 |
Newcomer |
10:32:47 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
# 2482
Sie dürften wohl der richtige Hinweis für Wien sein.
PremOp habe ich im Internet wie folgt gefunden:
PremOp Verlag Bernhard Schenkel Joergstrtasse 86 D-80689 Muechnen
Tel.: + 49 89 56 22 57 Fax.: + 49 89 580 32 14
email:
premop@aol.com
Was de Billy und K. ausggesucht haben müsste auch noch zu erfahren sein!
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| 2488 |
Helga |
10:38:07 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Diese bewussten Würstel laufen hier ohnehin unter Frankfurter……… Zu #2481: Sie haben Herrn K. also kennen gelernt, hauptsächlich aus zweiter Hand. Das ist schon was. Und wo haben Sie Psychologie studiert?
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| 2489 |
Erich Karlsson |
10:43:34 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Lieber Robert, genau die PremOp-Reihe hatte ich bezüglich Hamburg gemeint (Venedig 75?, Scala 77 - Danke für die Aufklärung an Beckmesser - und Hamburg 78 sind ja italienisch gewesen) Und alle diese Aufführungen hatten die Szene Philipp/Posa (Nr. 193-215) in der "normalen" Version. Hamburg hatte jetzt zwar französisch gespielt (alle Uraufführungs-Striche aufgemacht), die musikalische Version dieser Szene aber beibehalten, was eine Rückübersetzung des Textes ins Französische erfordert haben dürfte (also absoluter Bruch). Wenn ich Holender inzwischen richtig verstanden habe, ist dieses Manko jetzt behoben worden, da werden die Wiener aber hoffentlich mehr wissen.
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| 2490 |
Erich Karlsson |
11:08:21 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2480/2481 Wir sollten es einfach als gegeben hinnehmen, daß Künstler wie Konwitschny nun einmal polarisieren. Das ist im Prinzip erst einmal nicht das Schlechteste, Kunst entsteht selten über einen allgemeinen Schmusekurs, mit dem sich alle identifizieren können. Und niemand hat Anspruch darauf, daß ein Bild/Theaterstück/Inszenierung etc gerade ihm zu gefallen hat. Es wird sicher Sänger geben, die Konwitschny nicht mögen (Marion wird kaum Namen nennen wollen - und bitte, woher stammen Ihre eigenen erfahrungen mit "diesem Herrn"?; Proben, Gespräche), bei der "Positivliste" ließen sich neben Moll z.B. noch Robert Hale oder Chris Merritt anführen, alle drei wird man kaum als dumm apostrophieren können. Was mich an Marion allerdings stört, ist, daß sie ihre inzwischen feste Meinung (ich will ihr die Beschäftigung mit der Sache gar nicht absprechen) offenbar nicht mehr gestört haben will. Das "ich kenne Moll nicht" hat auch etwas von "will ich auch lieber nicht kennenlernen", weil er ja die doch jedem liebgewordene Ordnung stören könnte. Da ließe sich Wilhelm Buschs "daß nicht sein kann, was nicht sein darf" zitieren - oder auch ein Österreicher, der in sehr anderem Zusammenhang von "Denkunmöglichkeit" sprach. Der hat damit kräftig danebengelegen.
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| 2491 |
Marion |
12:06:17 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Lieber Herr Karlsson,warum so giftig??? Wenn Sie mich schon zitieren dann bitte RICHTIG: ich kenne Herrn Moll nicht persönlich!!(Ich würde diesen geschätzen Sänger gerne mal persönlich befragen) Sie Herr Karlsson - kennen also Herrn Merrit und Herrn Hale persönlich, dass Sie meine Erfahrungen widerlegen können??? Oder legen sich ja auch nur auf hörensagen fest? Eigentlich seltsam, wenn man in einem Forum über Herrn K. schreibt geht sofort ein Orkan nieder, und jeder Gegner wird sofort angegriffen. Und man wird als festgefahren tituliert - ach Mensch - jeder schreibt doch hier nach seiner Meinung oder nicht. Und ich habe nicht die Absicht hier meine Studien zu belegen, nur weil ein paar LEute nicht wahr haben wollen, dass nicht jeder K. liebt - die andere Seite gibt ja auch nicht den Studienausweis aus. Wo ich meine Erfahrungen her habe muß ich genauso wenig belegen, wie ihr Eure Thesen und Begründungen auch nicht genau darlegt und auch Feststellungen sind. Außerdem was hat denn die Liebgewordene Ordnung mit der Inszenierung von K. zu tun??? Das sind ja auch Floskeln und typische Worte wenn man jemanden der anders denkt als dumm hinzustellen. Meinungen bestehen aus Für und Wider - und ich für mich habe mich sehr viel mit gewissen Regiekonzepten auseinnandergesetzt. Und wenn man dann für sich zu einem Schluß kommt, dann stehe ich dazu und lasse mich dann nur noch von handfesten Argumenten zu weitern Überlegungen verführen. Nach Wien fahre ich mit Sicherheit, da hat man ja am Stehplatz billige Möglichkeiten sich das seltsame Spektakel mit sehr drittklassiger Besetzung (derPapierform) zu geben. Gruß aus München
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| 2492 |
MP |
12:52:12 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Hallo Marion,
Ihre Meinung über die Produktionen von Herrn Peter Konwitschny nimmt Ihnen keiner. Es wäre auch hier kein Problem gewesen, wenn Sie einfach gesagt hätten, Sie mögen seine Produktionen nicht.
Ihre wenig ausgegorenen, pseudotherapeutischen Ausführungen sind es, die ich angreife.
Muss ein Mensch gleich mehr oder weniger als psychisch krank tituliert werden, wenn er etwas produziert, was Ihnen nicht gefällt? Darum geht es und überhaupt nicht um die Frage, ob man ihn liebt oder hasst. Ich mag z.B. seinen Parsifal sehr, andere Produktionen weniger.
Sie selber haben sich über K. in dem Tonfall geäußert, über den sie sich jetzt beklagen.
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| 2494 |
Marcello |
14:36:21 |
05.10.2004 |
Konwitschny et al.
1. Es ist schon sehr billig, einen Künstler als Psychopathen und sexuell abartig zu deklarieren, wenn man seine Arbeiten nicht mag. Als nächstes könnte man es vielleicht mit Kinderschänder oder so versuchen. Das wirkt immer.
2. Es ist auch billig, alle Regisseure ausser Zeffirelli und Schenk in die selbe Schublade zu schmeissen. Es gibt da doch noch qualitative und handwerkliche Unterschiede. Auch Ponnelle war seinerzeit nicht unbestritten und konventionelle Regisseure liefern nach meinen Erfahrungen manchmal ganz schönen Mist ab.
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| 2495 |
Ulrich Dahmen |
15:05:45 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Die Diskussion über Herrn Konwitschny finde ich nur zum Teil amüsant. Spekulationen über dessen Persönlickeitsstruktur sollte man aus dem Spiel lassen, sondern die Beurteilung an seinen Arbeiten aufmachen,da gäbe es sicher genug Grund zur Kritik. Da kann aber auch nicht pauschal urteilen, weil die Inszenierungen durchaus unterschiedlich erträglich sind. Ich selbst möchte es auch deshalb nicht, weil ich zugegebenerweise manche seiner Inszenierungen gar nicht gesehen habe, und das, obwohl ich im Hamburger Raum wohne. Manches will man auch lieber schon gar nicht sehen. Daher möchte ich auch dem Eindruck entgegentreten, alle Hamburger Opernfreunde wären Anhänger des Herrn K. Im Gegenteil, die meisten, die ich kenne, sind froh, daß die Ära Konwitschny in Hamburg mit der neuen Intendanz wohl auch zu Ende geht. Nur hoffentlich kommen wir da nicht vom Regen in die Traufe, es gibt nämlich inzwischen auf den deutschen Bühnen längst Schlimmeres (Bieto, Nemirova etc.); das mag dann MP als "modern" empfinden, es wird sich zeigen, ob so etwas dann auch nach Jahrzehnten noch gezeigt wird, wie es heute ja glücklicherweise mit mancer alten Inszenierung bei vollem Hause möglich ist.
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| 2496 |
Helga |
17:28:17 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Was ist schon „modern“ oder „altmodisch“. Es gibt ja die berühmten verschiedenen Geschwindigkeiten, und jeder setzt seine Markierung woanders. Problematisch sind die Extreme, oder besser gesagt, die Vertreter der Extreme, die sich aufführen wie Glaubenskrieger auf dem Kreuzzug. Ein Regisseur, der einfach nur gutes Theater machen will, handelt sich entweder Hiebe von beiden Seiten ein, oder seine Arbeit wird ignoriert. Vielleicht sind darum gute Inszenierungen so selten.
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| 2498 |
Erich Karlsson |
23:02:42 |
05.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Werte Marion, wenn Sie meinen Beitrag als "giftig" ansehen, kann ich das nicht ändern, wenn ich giftig werde, klingt das anders. Wieso Sie also jetzt beleidigt tun und nach dem Motto "ich muß nichts begründen" "draufhauen", weiß ich nicht, Sie werden wissen, warum Sie nicht begründen WOLLEN. Das Weglassen des "persönlich" im Zitat zu Moll nehme ich auf meine Kappe, der Fehler änderte aber nichts an der Aussage, es wird niemand angenommen haben, daß ich Ihnen unterstelle, Moll als Sänger nicht zu kennen. Was die "Positivliste" angeht: sowohl Hale als auch Merritt sind nicht fest an einem Haus und haben an verschiedenen Theatern mit Konwitschny gearbeitet. Alle drei sind gut genug im Geschäft, um das nicht zwingend nötig zu haben. Ebenso sind alle drei ernsthafte Künstler, man wird ihre jeweiligen Gründe dafür also ernst nehmen müssen (womit ich nicht automatisch die Gegenseite als dumm bezeichne, auch die wird ihre Gründe haben). Da Sie ja behaupten, genügend Gründe für Ihre Einstellung zu haben, klingt es schon sehr merkwürdig, wenn Sie diese jetzt in Bausch und Bogen verweigern. "Eigentlich seltsam, wenn man in einem Forum über Herrn K. schreibt geht sofort ein Orkan nieder, und jeder Gegner wird sofort angegriffen". Sie haben natürlich niemanden angegriffen, sondern nur jemandem psychische Probleme attestiert. Da Sie ja keine Begründung liefern wollen "nur weil ein paar LEute nicht wahr haben wollen, dass nicht jeder K. liebt" (vielleicht sollten Sie meinen ersten Satz im "giftigen" Posting etwas genauer lesen) werden Sie sich im besten Fall Ferndiagnose nach Hausfrauenart vorhalten lassen müssen, im schlimmsten schlicht üble Nachrede.
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| 2499 |
Robert |
02:52:20 |
06.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
PremOp-Verlag Vielen Dank für den Hinweis aber leider: ich habe die angegeben EMailadresse angeschrieben mit dem Ergebnis >>> RCPT To:<premop@aol.com> <<< 550 MAILBOX NOT FOUND 550 <premop@aol.com>... User unknown
Der PremOp-Verlag hat sich vermutlich im stillen beerdigt.
Weiß jemand ob diese ausgezeichnete Reihe vielleicht jetzt bei einem anderen Verlag untergebracht ist?
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| 2500 |
Beckmesser |
10:18:03 |
06.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Ich habe angerufen - nur Tonband.
Versuchen Sie:
www.smv.ch/modules.php, das ist der Schweiz. Musikerverein, sehr aktuell und dort ist PremOp Verlag auch genannt plus sind weiterer Referenzen.
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| 2501 |
Newcomer |
10:40:57 |
06.10.2004 |
Don Carlos-Verlagssuche
die verlagsprofile muenchen + umgebung, allerdings 2001, nennt premop noch unter der postleitzahl 80689 mit tel,fax und e mai, siehe:
www.input-verlag.de/seite/vplmuc01.htm
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| 2502 |
online-Redaktion |
13:02:42 |
06.10.2004 |
Don Carlos-Verlagssuche
Heute erschien ein Interview mit dem Dirigenten Bertrand de Billy in der Süddeutschen Zeitung.
Vielleicht beantwortet es einige Fragen zum Wiener DON CARLOS:
SZ: Fünf Stunden "Don Carlos" -- das sind doch Wagner-Dimensionen Billy: Ich weiß nicht, ob ich so ein Projekt überall machen würde. Doch wenn wirklich eine Stadt etwas über dieses Stück weiß, dann Wien. Es ist die Welturaufführung des "Don Carlos" in der Form, wie Verdi ihn gedacht, aber nie gehört hat. Mit dem so wichtigen Leitmotiv-Gerüst, das später derart verstümmelt wurde. Wie bei Wagner liegt auch hier die ganze Wahrheit im Orchester. SZ: Bereits die Metzmacher-Konwitschny-Produktion in Hamburg, deren Inszenierung ja nach Wien übernommen wird, war sehr umfangreich. Billy: In Hamburg war es eine Mischfassung. Ich wollte für Wien musikalisch eine Klärung. Konwitschny und ich haben viel diskutiert. Es hat ja keinen Sinn, wenn Regisseur und Dirigent sich nicht einig sind, das Leben ist zu kurz. Aber er wurde durch die hinzugekommenen Stellen schöpferisch angeregt, und nun ist es eine in vielem neue Inszenierung. SZ: Zu Ihren Einspielungen von Mozarts Da-Ponte-Trilogie: Auffallend daran sind die rasanten Tempi. Billy: Lebendigkeit war sicher ein Grundkonzept dieser Aufnahmen. Doch oberstes Gebot ist Natürlichkeit. Nichts darf erzwungen klingen. Die Entscheidungen hinsichtlich der Temporelationen trifft man in den ersten Takten, und der Rest ist wie ein Kaleidoskop. SZ: Sie greifen nicht auf alte Instrumente zurück, dennoch wirken Ihre Mozarts durchaus authentisch bei dem die Teile sich nach der ersten Drehung zum Bild zusammenfügen. Billy: Bei den Einspielungen aller Da-Ponte-Opern habe ich versucht, mit modernen Instrumenten jene Erfahrungen anzuwenden, die man mit alten Instrumenten hinsichtlich von Bogenstrichen, technischen Spielarten, Phrasierung etc. gemacht hat. Mich fasziniert die Kombination modern-alt; die Fragen: Wie waren die Spielmöglichkeiten damals, wie kann man sie heute umsetzen? SZ: Kann man heute mit Schallplattenaufnahmen noch reich werden? Billy: Nein. Das ganze hat überhaupt nur eine Zukunft, wenn die Künstler ihre Denkungsart ändern. Man macht Schallplatten nicht mehr, um Geld zu verdienen. Das war vielleicht einmal so. SZ: In Barcelona haben Sie auch mit Calixto Bieito zusammengearbeitet. Billy: Zwei Stücke haben wir zusammen gemacht, "Don Giovanni", den ich sehr gut fand, und den "Maskenball", der meiner Meinung nach dahinter zurückblieb. Ich habe das von der Regie geprägte Musiktheater aber bereits in Dessau entdeckt; zuerst war es ein Schock, dann faszinierend. Ich bin zu allem bereit, wenn ein Regisseur die Musik respektiert. Wenn es der Regie um bloße Selbstdarstellung geht, beißt man bei mir auf Granit. SZ: Sollte man bei konterkarierenden Regiekonzepten auch die Partitur verändern? Also etwa "Don Giovanni" nicht von, sondern nach Mozart? Billy: Nein, nein! Die Partitur ist das Wichtigste; ein musikalischer Regisseur entnimmt ihr alle Begründungen sogar für kontroverse Einfälle. Auch ein Clash zwischen Musik und Szene kann erregend sein und dient der Rezeption eines Werks sicher mehr als ein Konzert im Kostüm. Auf jeden Fall muss der Dirigent aber eine klare Haltung dazu bewahren, Ja oder Nein. Mit einem "Jein" geht man zum Teufel.
(das Gespräch führte G.Persché)
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| 2503 |
Erich-Wotan Hase |
17:51:43 |
06.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Hallo Marion ! Holde Disputanten ! Welch ergötzliche Kommentare !
Da komm ich ins Grübeln, liebe Marion !
Wenn ich einen Regisseur und seine Konzeptionen nicht mag, nicht verstehe oder sogar hasse, dann schaue ich mir doch nicht noch weitere zehn Opern an und besorge mir auf „investigativem“ Weg (Gespräche mit Tatzeugen...etc) geistig-verbales „Belastungsmaterial“ um mich weiter zu ärgern.
Kann mir genau vorstellen, wie solche Gespräche unter den „Fachleuten“ des We-hate-Konwitschny Zirkels verlaufen:
„Eh Konwitschny...“ - .„krankes Hirn !“ – „Genau !“ – „Jugendtrau-ma?“ – „Klar, wie der schon aussieht !“ – „Ödipal ?“ – „Bestimmt auch.“ – „Natürlich schwul.“ – „Vielleicht eher bi.“ – „Als Kind vom Wickeltisch gefallen.“ – „100 Pro !“ – „Der soll ja den Frauen im-mer...“ – „Logo !“ – „Hat aber auch schon Männer...“ – „Das Schwein.“ - „Jude ?“ – „Wer weiß.“ – Wer so was macht, tut es auch mit Tieren.“ – „Klaro !“ – „perverse Sau.“ – „Kommunist natürlich.“ – „Also unter Adolf, da wäre....“ – „Einsperren !“ – „Gleich Aufhän-gen.“ – „Aber erst teeren und federn.“ – „Faschist !“ – „Genau !“ (Das könnte man nun mit Tanzler-Texten endlos verlängern !)
Aber es gibt doch noch Videos von den „Tataren“ der Opernregie – von Otto bis Franco – wie schon angesprochen.
Außerdem sind solche Diskussionen so austauschbar, wie eben die verschiedenen Carlos-Fassungen.
Nach dem Krieg hieß es „Wieland Du Sau!“ und Schlimmeres, wie mir mein Großvater bestätigte, der damals in Bayreuth war.
Ich selbst habe 1976 ganze Zuschauer-Chöre gehört, die riefen „Chereau, Du Schweinehund !“ usw.
Heute geht es in Quasselforen gegen Konwitschny, Nemirova, Bieito oder Mielitz, ein umnachteter Volltrottel beschallt Robben mit Wagner und Herr Alzheimer regiert Bayreuth...doch in Wien hat sich eigentlich nichts verändert...wie schön.
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| 2504 |
Ulrich Dahmen |
08:18:33 |
07.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Zu den Büchern des Prem Op Verlages: Ich hatte diese wirklich ausgezeichnete Serie seinerzeit (Ende der 80er Jahre) abonniert, es sollte meine ich pro Quartal ein Band erscheinen. Nach nur 6 oder 7 Exemplaren wurde die Produktion der Serie allerdings eingestellt. Es scheint kein Verkaufsschlager gewesen zu sein. Ob der Verlag noch existiert, weiß ich nicht, die besagte Edition hat es jedenfalls nur kurze Zeit gegeben, was ich damals sehr bedauert habe.
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| 2505 |
Robert |
09:58:48 |
07.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Vielen Dank -das habe ich bereits befürchtet! :-(
Für Französischbeflissenen bleibt der Weg zur Originalreihe offen - sie besteht inzwischen aus mehr als 100 Ausgaben:
französische Reihe "L'Avant-Scène Opéra" http://www.asopera.com/opera/DEU/FR_tedesco.html
Erstaunlich daß "Kultur"-Region D/A/CH diese Leckerbissen verschmäht hat!
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| 2507 |
Michael Tanzler |
10:06:33 |
07.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Herrn Erich Wotan Hases Beitrag spricht Bände - dazu erübrigt sich WIRKLICH jeder Kommentar! (PS: Wo bleiben da die "Forums-Wächter???") M.T.
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| 2509 |
Marcello |
12:35:21 |
07.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Ja, ja, Herr Tanzler, manchmal erschrickt man halt, wenn man in den Spiegel schaut.
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| 2510 |
Marion |
14:57:58 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
An Wotan Hase - ihre Maßlose Übertreibung im Zusammenhang mit meinem Namen finde ich etwas lächerlich. Wie aus meinem Eindruck über die "Probleme die ich meine, dass Herr K. hat wenn ich seine inszenierungen ansehe" eine solche Eintragung von Ihnen herauskommt, ist auch ganz amüsant - und bringt mich zum grübeln. Dass Sie - wie Sie schreiben - genau wissen WIE meine Runden an denen ich teilgenommen habe, ausgesehen haben, dass ich nur mit Gegenern von Herrn K. zusammengessen und gearbeitet habe (was vollkommen falsch ist) - ist noch interessanter und sehr aufschlußreich für mich. Allerdings dass Herr K. so viel wehemente Anhänger hat, die dann sofort alles tun um Überlegungen die sich bei mir (und in unserer Arbeitsgruppen) auftun sofort gleich ins lächerliche ziehen bzw so hinstellen, als wären alle Ahnungslos, beschränkt die solch eine Meinung haben, ist auch sehr billig! Aber Sie können sich gerne mal mit seiner Jugend befassen, mit seinem sehr gestörten Verhältnis mit seinem Vater, einem sehr namhaften Dirigenten. Und danach sehen Sie sich seine Opernarbeiten genauer an. Wir haben so manche Verhaltensmuster durchleuchtet, verglichen und es kamen sehr interessante Ergebnisse heraus. Wir haben jetz auch vor uns einmal mit Herrn Bieto zu beschäftigen, dass wird aber erst im nächsten Semester beginnen. Das gehört aber nicht mehr hierher.
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| 2511 |
Erich Karlsson |
15:14:53 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Da von "Semester" die Rede ist: die Uni ist offensichtlich auch nicht mehr das, was sie zu besseren Zeiten war, zumindest wurde zu meiner Zeit von den Teilnehmern noch eine ordentliche Grammatik verlangt ... Oder sind wir doch beim Volkshochschulkurs "Theaterpsychologie - Anfangssemester"?
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| 2513 |
Erich-Wotan Hase |
16:04:44 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Hallo lieber Kollege Tanzler,
ich wollte Sie nicht beleidigen, aber wollten Sie nicht irgendwann, irgendwo da mal irgendwelche Regisseure plattmachen. Habe ich da nicht Worte wie "totaler Krieg" usw. in Erinnerung.!?
Ja, ja......verehrter Herr Karlsson. Das Ergebnis der PISA-Studie zieht in die Unis ein. Fragt sich nur welche Fachrichtung: Kirchenmusik, Musik fürs Lehramt, Psychologie, Politologie, Soziologie oder gar Medizinische Psychatrie...wird Zeit das Studiengebühren kommen!
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| 2514 |
Jack MacLane |
16:21:31 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Hey folks,
what is so terrible about that old man Konwitschny ?
He must be now nearly 100 years old - Alzheimer ?
Leave this old man alone.
He´s been a great conductor !
Hey !!
What´s that for an university, where you get the small-talk-degree M.A. ?
Where is it ?
Want to send my son there.
Long live America yours
Jack
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| 2516 |
Marion |
17:15:42 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Ach das ist so typisch für Sie Herr Karlsson - auch wenn Sie es wahrscheinlich nicht gerne hören wollen, ich entschuldige mich hiermit bei allen Lesern für meine Tippfehler, die mir unterlaufen sind, da ich nur 10 Minuten Pause hatte. Aber jetzt können Sie wenigstens wieder über etwas herziehen. Aber Gott sei Dank sind Sie und manch anderer hier ja über alles erhaben. Es zählt nur dass was Sie hören wollen. Also nochmals um Entschuldigung für meine Flüchtigkeitsfehler - damit nicht ein falsches Bild auf heutigen Studenten geworfen wird.
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| 2517 |
Erich Karlsson |
17:31:45 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Ich hatte nicht! die wirklichen Tippfehler gemeint, über die hätte ich kein Wort verloren. Und da Sie sich um detaillierte Sachausagen ja bisher erfolgreich herumgedrückt haben - und Ihrem bisherigen Verhalten nach da auch kaum noch etwas zu erwarten ist, betrachte ich die Angelegenheit als ohnehin hoffnungslos beendet.
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| 2518 |
matthias |
17:57:49 |
07.10.2004 |
Carlos-chaotisch: kill Konwitschny ?
Aber Sie können sich gerne mal mit seiner Jugend befassen, mit seinem sehr gestörten Verhältnis mit seinem Vater, einem sehr namhaften Dirigenten. Und danach sehen Sie sich seine Opernarbeiten genauer an.
wieviele habens gesehen
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| 2519 |
fk298212 |
18:19:44 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
Das Thema ist aus den Fugen wäre eigentlich mit # 2505 beendet gewesen. oder.
Aber da kamen dann:
#2510 Die letzten zwei Absätze sind interessant.
Der Konwitschny - Dirigentenhaushalt war ja bekanntlich wirklich kein Honiglecken für Mutter und Sohn und wird schon auf Junior abgefärbt haben. Vater trank,schlug ( nicht nur Takt)etc.
# 2511 der Belehrer wie üblich
#2514 whenever you enter this forum you just produce trash men.Its not father, it is the son meant here.ok
#2517 zieht zum zweiten Mal die Leine in dem Don Charlos Thema.- Was man sich da denken soll?
#2518 und wie soll man das lesen - quer?
Schönen Abend Leute!
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| 2520 |
matthias |
20:03:24 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
#2518 und wie soll man das lesen - quer?
war frage an diese frau m. wieviele inszenierungen sie gesehen hat
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| 2521 |
Marion |
21:19:24 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
Hallo Mathias, ich habe ein paar aufgezählt, es waren 7 verschiedene, man hat mir ja auch deshalb den Vorwurf gemacht - warum ich mir so viele ansehe, wenn ich ihn nicht mag, aber es liegt am Interesse an meiner Arbeit. Hätte ich nur zwei gesehen hätte man mir den Vorwurf gemacht, ich könnte darüber nicht urteilen. Wobei ich das auch verstehen würde. Übrigens hat keiner der Herren der von mir Fakten wollte, selbst welche dargelegt, ich hatte versucht meine Arbeit, meine Diskussionen hier im Forum zu beschreiben, von der andere Seite kam nichts - außer Angriffe, weil ich wage ein Thema so anzusprechen wie es sonst niemand mag. Ich habe viele Arbeiten gesehen und auch deren Entstehung überaus interessant war, und das Publikum dies nicht angenommen hat, aber auch das ist ein ganz anders Thema!
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| 2522 |
Marion |
21:21:45 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
Ergänzung zu meiner Zeile:....Ich habe viele Arbeiten gesehen und auch deren Entstehung überaus interessant war, und das Publikum dies nicht angenommen hat, aber auch das ist ein ganz anders Thema!
War nicht richtig: ich habe viele Arbeiten vieler verschiedener Regisseure gesehen!! Nicht dass wieder missinterpretiert wird..Sorry!
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| 2523 |
MP |
21:52:54 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
Marion,
es geht hier nicht um die Qualität von Aufführungen sondern um Ihre laienhaften, ach so psychologischen Vermutungen über das Privatleben, die einfach fehl am Platz waren und die ganze Diskussion ins Rollen brachten.
Wie kommen Sie übrigens darauf, dass ich männlich bin. Ach, ich vergass: Ihr Volkshochschulkurs in Telepathie. Suchen Sie sich einen neuen Lehrer!!!
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| 2524 |
Jack MacLane |
23:06:00 |
07.10.2004 |
wirklich chaotisch
Dear Mr. fk298212 !
Sorry that you are in prison - i think; in America we also give numbers to our prisoners - i hate this, really.
Thank You for the Information about Konwitschnys son. Seem to be a rat !
In America we have no Konwitschny-Produktion.!
Did i see this right ?
Marion is the daughter of this conductor and she hates her brother ?
Same as in Bayreuth.
All clear now.
Thanks Jack
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| 2525 |
Marion |
07:47:01 |
08.10.2004 |
wirklich chaotisch
an MP: ich habe - wenn Sie genau lesen in erster Linie Herrn Karlsson und Wotan Hase geantwortet, das waren offensichtlich Herren. Ich habe bei Ihnen nicht definiert ob Sie Mann oder Frau sind ? Oder tat ich das direkt auf Ihre Antwort?? UND ich habe hier nie von Qualität von Aufführungen gesprochen ..oder wo tat ich das??? Wenn Sie also schon von laienhaft sprechen - Ok, Sie sind ja ein Profi, deshalb sind Sie ja nicht in der Lage in einem Forum zumindest ihren Vornahmen zu nennen. Ich fine es im übrigen auch sehr spannend, dass ich zwar für die Meinung die ich schrieb (die nicht alleine auf meinem Mist gewachsen ist) mit allem kritisiert wurde (Stört mich nicht) aber es hat niemand etwas widerlegen können, der mit K gearbeitet hat, mit Leuten gearbeitet hat, die mit ihm eine Produktion gemacht haben od. ähnlichem. Es waren nur ein paar Personen entsetzt, dass man diese Meinung haben kann und schlugen um mich, und definieren mich u.a. als laienhaft etc..Eine seltsamme Gruppe hier - ich wünsche ein schönes Wochenende und den Wienern eine spannende (???) Premiere vom Carlos.
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| 2526 |
Michaela |
07:56:32 |
08.10.2004 |
MacLane chaotisch
Sehr geehrte Redaktion! Ich finde den Beitrag des Herrn aus Amerika und die darauf folgende Diskussion wahrlich geschmacklos und sie gehört nicht in dieses Forum. Das Privat/Familienleben von Herrn Konwitschny hat nicht Grundlage einer miesen Polemik zu sein. Und wenn besagter Herr Mac Lane seinen Frust loswerden so soll er es beim Wahlkampf um die Präsidentschaft in der USA tun. Seine Parole scheint ja "Bush for ever", also damit erübrigt sich alles weitere. Von den anderen Teilnehmern würde ich mir wünschen, dass man sich doch zurerst die Inszenierung ansehen soll und dann urteilen. Immerhin sind u.a. auch Sänger etc. beteiligt, die seit Wochen für diese Premiere hin schwer arbeiten! Danke !
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| 2527 |
matthias |
09:13:37 |
08.10.2004 |
wirklich chaotisch
hallo marion, danke für zahleninfo. ansonsten, wer behauptet ich weiß was, hab kurse gemacht, mit leuten geredet, der soll auf nachfrage begründen und nich kommen mit zweifel sind auch nich begründet, erst argumente dann gegenfrage.
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| 2528 |
fk298212 |
10:37:35 |
08.10.2004 |
chaotisch
# 2524
Pleeeeeeease!
#2526
Das frühe K. Familienleben wäre in Publikationen nachzulesen.
Hätten Sie alles hier gelesen dann würden Sie verstanden haben das hier Leute Beiträge schrieben welche diese Don Charlos Inszenierung schon gesehen haben und die Frage nach der musikalischen Fassung war.
Die Arbeitenden an der Produktion werden dafür bezahlt, einschließlich Probenhonorar und lesen diese Forum ohnehin nicht!
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| 2529 |
Marcello |
11:23:50 |
08.10.2004 |
Jack McLane
Wetten, dass Jack kein Amerikaner ist?
Seine Syntax ist seeeehr deutsch.
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| 2530 |
Peter |
15:56:02 |
08.10.2004 |
Jack McLane
What´s that for an university, where you get the small-talk-degree M.A.
Weiter Kommentar überflüssig .... so redet nicht mal Schwarzenegger!
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| 2531 |
nobisotti |
18:46:14 |
10.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Moin Moin zusammen, als Hamburger, der zur Premiere nach Wien kommt: Es gibt den Pizzadienst, Herr Karlsson, jedenfalls die 5x, die ich die Inszenierung gesehen habe. Bin gespannt, wie die Foyers in der inszenierten Pause genutzt werden....
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| 2532 |
Erich Karlsson |
22:34:19 |
10.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Muß ich glatt übersehen haben, war allerdings auch nur in der Generalprobe. Wo ist der denn rumgetobt?
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| 2533 |
Newcomer |
10:29:03 |
11.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2532
Das ist ein pikantes Detail:
Nur bei der Generalprobe gewesen, Teile der Inszenierung nicht mitbekommen,"übersehen haben",ABER da im Forum die wissende Feder führen!
Dabei hatten Sie sich von dem Thema schon 2x vertschüsst!
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| 2535 |
Manolito I |
12:26:44 |
11.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
# 2532
Schwätzer!
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| 2536 |
Sabine |
13:34:10 |
11.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Ist zwar nicht inszenierungsentscheidend, stimmt aber: ich habe die vom Pizza-Dienst gelieferte Pizza auch gesehen, - bisher acht mal; denn so oft war ich schon in der Hamburger Inszenierung, ich freue mich schon auf die nächste Aufführung in Hamburg, wäre auch gerne in Wien dabei und kann nur allen raten: hingehen, offen sein, anschauen und anhören und erst dann urteilen!
Schöne Grüße aus Hamburg an alle Opernfreundinnen und Opernfreunde und viel Freude an den bevorstehenden Entdeckungen! Sabine
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| 2537 |
Erich Karlsson |
19:09:52 |
11.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
#2533 Da Schadenfreude bekanntlich die schönste ist, will ich Ihnen die nicht nehmen. Ich tröste mich miz folgendem: solange ich Fehler korrigieren kann - und zugeben - bin ich wenigstens noch lernfähig. Was die musikalische Seite angeht, da muß ich Sie leider insofern enttäuschen, als die Premiere übertragen worden ist, da beruhen meine Kenntnisse also nicht allein auf der Generalprobe. Und was mein letztes "vertschüssen" anging: da ging es um die Person Konwitschny, nicht um diesen Carlos, immer hübsch trennen.
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| 2538 |
Robert |
07:37:22 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Ich haette etwas Besseres. Oeffnen wir doch eine neue Session "Zum Wiener Carlos" mit diesen Artikel als Basis fuer unseren Kommentare:
Verdi-Chat, und keiner riecht den Braten Peter Konwitschny, inszenierender Opernaufreger, kommt mit Verdis "Don Carlo" an die Wiener Staatsoper http://derstandard.at/?url=/?id=1821714
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| 2540 |
Michael Tanzler |
09:48:10 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Wenn man nach langer Zeit hier wieder mal reinguckt ist es schon unglaublich, was hier von Männchen, Weibchen ( oder doch Männchen) etc. alles verzapft wird. Die amüsantesten Aussagen kommen dabei wahrlich von Mr. McLane , deren Humorgehalt nur noch von der - scheinbar ernsthaft gemeinten - Diskussion, ob "Mr. McLane" wirklich Amerikaner ist, übertroffen wird. Aber im Grunde ist diese Diskussion erstens lustiger, und zweitens sinnvoller als über Konwitschnys Aufarbeitung seiner Psyche, die wahrscheinlich wirklich schon in der Kindheit gestört worden ist, zu diskutieren. Leider gibt es mehr solch bedauernswerte Typen, als man glauben sollte. Daß die aber zur Aufarbeitung aber ein Opernpublikum beglücken und öffentliche Gelder in den Sand setzen dürfen, das gibt es - Gott sei Dank - nicht bei jedem! M.T.
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| 2541 |
Beckmesser |
10:46:59 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
# 2533 + 35
gute awen den nagel auf den kopf getroffen
# 2536
sabine ist wenigstens ein wissender hamburger opernfan, die auch 8 mal das gesehen hat
# 2537
also merker stelle ich mir anders vor,solange das wissen auf einer halb eingesehenen generalprobe und dem radiomittschnitt beruht
tschüss
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| 2542 |
matthias |
12:16:02 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
an richtiger merker weiss scho vorher wies wird, siehe mt, über den könnt ma auch an nettes ferngutachten machen. +2533 stil ändern bei neuem namen sonst wirds fad
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| 2543 |
Erich Karlsson |
13:16:29 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
also merker stelle ich mir anders vor,solange das wissen auf einer halb eingesehenen generalprobe und dem radiomittschnitt beruht
Werter Beckmesser, aus einem übersehenen Detail auf eine "halb eingesehene" Generalprobe zu schliessen bleibt Ihr Geheimnis (solche Methoden bnutzen allenfalls Politiker). Und ein Radiomitschnitt ist für die Frage der musikalischen Fassung manchmal mehr von Nutzen als die Aufführung, man kann nämlich nachkontrollieren.
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| 2544 |
Beckmesser |
14:13:02 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
hinsetzen, aufpassen aber nicht den weisen hier abgeben, dem auch noch was entgangen ist - worauf er erst nach monaten d'raufkommt.
da lob ich mir die emsige hamburger besucherin sabine, selbiges hätte ich von ihnen angenommen, mit dem kren den sie sich zu dem thema gaben.
kontrollieren sie weiter - vielleicht entdecken sie noch mehr!
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| 2546 |
Bertold Buhmann |
17:55:24 |
12.10.2004 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Glaube kaum, daß Beckmesser Partituren lesen kann.
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| 2547 |
Rita-Luise Bergheimer |
18:34:45 |
12.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Verehrte Damen und Herren !
Eigentlich kann ich kaum mitreden, weil ich nur die GÖTTERDÄMMERUNG vom sogenannten Stuttgarter „Sudel-Ring“ gesehen habe, aber das reichte.
Der Mann ist kaputt, wie kann einem normalen Theatermenschen so ein unausgegorener Mist einfallen; im tollen Finale der Götterdämmerung läßt er den Vorhang zu; das nenne ich eine „konzertante Verarschung des Publikums“ – bitte entschuldigen Sie solche Direktheit ! Aber mir kommt heute noch die Galle hoch, wenn ich daran denke. Uns war der ganze Abend versaut. Wahrscheinlich hat dieser K hinter dem Vorhang gesessen und sich über das idiotische Publikum totgelacht.
Ich kann mir auch vorstellen, wie sowas entsteht, daß der vorher mit Seinesgleichen Wetten abgeschlossen hat:
„Wetten daß das Publikum alles akzeptiert, selbst, wenn ich im schönsten Teil der Oper den Vorhang runter lasse? Hahaha.“ So könnte es gewesen sein: sich ein Späßchen machen auf Kosten der Zuschauer und dafür noch dickes Geld kassieren.
Gut, daß es in diesem Forum noch vernünftige, anständige Menschen gibt, wie MARION, BECKMESSER oder den Herrn TANZLER. Menschen, die sich nicht alles gefallen lassen. Gut so. Danke ! Kämpfen Sie weiter.
Warum lasse sich die Wiener eigentlich ihre schöne Staatsoper jetzt so kaputtmachen ?
Erst die kommunistische Agitations- und Propaganda Regisseurin Mielitz und jetzt Anarchie a la Konwitschny. Bald kommt wohl VERDI auf Kindertröten oder Elektrogitarren. Wo ist der Protest auf der Straße ?
Muß denn alles, was schön ist kaputtgehauen werden ?
Wir hatten in Stuttgart „Wagner auf dem Klo“; was wird wohl aus Verdi in Wien werden, wenn MacDonalds erstmal eingezogen ist ? Pfui ! Pfui ! Pfui !
Das mußte mal gesagt werden.
mfG hochachtungsvoll
Rita-Luise Bergheimer
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| 2548 |
Udo Brambischler |
19:01:27 |
12.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Den könntsa huam und behalti den "saubuam" ! Hauptsache nitt mehr in unserem schönen Bavaria.
Pflanz di Konwitscher in Wien !
Mir wolln a saubres Bayern auch in unsa Opernhäusa !!!
Auf nimmawiadasann !
Machtsan zum "Ehrenbürga" oada schießs im zum Mond obi.
U. B.
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| 2549 |
Marion |
20:51:37 |
12.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
An Frau Rita: Ich habe Ihre Eintragung mit Interesse gelesen und bin schon froh, dass es noch jemand gewagt hat so zu schreiben. Einfach nicht hingehen und Geld bezahlen, wenn man etwas ablehnt.Anders kann man sich nicht wehren. Ich kenne eine Menge Hamburger Opernfreunde, keine Leute die auf billige Plätze jeden Tag gehen, sondern Durchschnittliche Operngeher -ein, zwei Mal im Monat. Viele davon wollen nicht mehr in die Oper gehen. Da geht eine ganze Generation verloren. Sie wollen Oper ohne Holzhammer sehen, Musik und Bühnengeschehen zusammen geniessen. Das ist einfach nicht mehr möglich, fast jede neue Oper wird von Konwitschny oder Neuenfels inszeniert. Ich bin schon gespannt wie die Wiener auf den Don Carlo reagieren werden, ein befreundetes Ehepaar wird mir berichten. Also einfach NICHT hingehen und dafür einstehen, dass etwas nicht gefällt. Die Opernhäuser sind auf zahlendes Publikum angewiesen. Man bedenke kein Kritiker wird in Wien für seinen guten Sitzplatz den Kassapreis von 157,-- Euro bezahlen. Die ersten beiden Preiskategorien in Wien sind für das ganze Parkett und Logen erste Reihe bei der Premieren Serie 178,-- und 157 Euro! In Hamburg zahlt man für die ersten Reihen an die 70 Euro. Auch das sollte man sich überlegen wenn man die Situation in Wien beurteilt (die Wiener mögen mir verzeihen!)
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| 2550 |
johann |
07:25:27 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
liebe marion, nur fast richtig,
bis zur 13. reihe,gibt es kategorie 1 u. 2. die 3. kategorie (95.- bzw. 116.- €),reihe 14-18. lg johann
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| 2551 |
Marion |
08:26:11 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Verzeihung - war nicht früher auch noch ein Parterre - ich glaube das ist ja umbenannt worden, wie ich im Internet gelesen habe. Du hast natürlich recht!Das Parterre ist zur 14.-18.Reihe geworden und kostet weiterhin 95 oder 116 Euro. Danke für die Korrektur!
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| 2552 |
Ulrich Dahmen |
09:11:04 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Marion beschreibt die Situation in Hamburg schon völlig richtig, auf die Preise kommt es dabei nicht an. Ich selbst kenne auch eingefleischte Hamburger Opernfreunde, die ihr Premierenabonnement nach Jahrzehnten gekündigt haben wegen der unzumutbaren Inszenierungen, bei denen dann oftmals musikalisch auch allenfalls Mittelmaß angesagt war. Ich selbst gehöre zu denen, die in den vergangenen Jahren die Opernbesuche in Hamburg stark eingeschränkt haben und stattdessen lieber nach Lübeck, Kiel, Bremen oder sehr viel weiter gefahren sind. Somit habe ich auch Konwitschnys Carlos gar nicht gesehen und möchte darüber dann auch nicht urteilen. Mir hat dann wieder der Neuenfels´sche Fidelio gereicht, der sich offenbar zum Ziel gesetzt hatte, durch viel überflüssiges, nicht im Libretto vorgesehenes Personal einschl. eines Hundes von der Aussage des Stückes und der Musik abzulenken. Lichtblicke sind da nur noch die Wiederaufnahmen älterer Produktionen wie des Falstaff von Marelli oder des Figaro von Schaaf. Es bleibt die Hoffnung, daß es demnächst unter Frau Young wieder besser wird. Ich bin gespannt, wie die Diskussion hier weitergeht, wenn der Konwitschny Don Carlos erst in Wien gelaufen ist.
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| 2553 |
MP |
09:50:45 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Kann es eigentlich Zufall sein, dass die beiden grossen Häuser, die bei der Opernweltumfrage seit Jahren als einzige überhaupt erwähnt werden (München, Staatsoper Berlin) auch die Häuser mit dem beiweiten jüngsten Publikum sind? Als Reisender zwischen Wien und München fällt mir immer wieder auf, dass das Münchner Publikum im Schnitt 15-20 Jahre jünger als das Wiener ist.
Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, man könnte Wien ja gar nicht wählen; warum ist dann Graz einmal das "Opernhaus des Jahres" geworden?
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Staatsopern München und Berlin eine belebende Wandlung durchgemacht haben, die in Wien noch nicht vollzogen ist. Die Trillerpfeifen beim Konwitschnyparsifal in München sind 10 Jahre her. Und was ist passiert: Die Inszenierung läuft jahrein/jahraus mit grossem Erfolg und soll diese Saison mit Seiffert sogar einen neuen Parsifal bekommen.
Aufwachen Wien, aufwachen Zürich, aufwachen Hamburg, aufwachen Dresden; sonst verschlaft Ihr im End Eure eigene Beerdigung.
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| 2554 |
BL |
10:29:56 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Es ist immer wieder lustig, mitanzusehen und zu -lesen, wie geschmacksbedingte (Vor-)Urteile über eine einzige Inszenierung, die man gesehen hat, zu fundamentalen Rundumschlägen gegen alles Ungewohnte auf der Opernbühne gerinnen. Laut Frau Bergheimer gehöre ich also, der ich mich mit kalorienreichen Sättigungsbeilagen zur Musik à la Schenk und Zeffirelli nicht zufriedengeben mag, zu den "Unvernünftigen" und "Unanständigen", die alles "Schöne" "kaputtgehauen" sehen wollen.
Ich fürchte, daß Frau Bergheimer hier einem Mißverständnis erlegen ist. Schaut man sich die Partituren und Libretti der beliebtesten Opernkomponisten (Verdi, Puccini, Mozart, Strauss, Wagner) an, so begegnet einem keine "heile Welt", kein Paradies, in dem alle Leiden und Nöte der Menschen widerspruchsfrei aufgelöst werden. Im Gegenteil, die gesamte Skala menschlicher Gefühle von Liebe bis Hass wird ausgeschöpft, es wird auch recht viel betrogen, gemordet, verraten, gefoltert, verflucht etc. Der Mensch in emotionalen Extremsituationen also.
Nun sollte man von einem Regisseur erwarten können, daß er auf der Bühne das umsetzt, was er in Partitur und Libretto gelesen und ausgedeutet hat. Das kann Herr Konwitschny ohne Zweifel. Zudem ist er ein skrupulöser Arbeiter, der sich intensiv auf die Proben vorbereitet, so daß er seine notwendigerweise subjektiven Anweisungen auch begründen kann.
Das bedeutet nicht, daß er deshalb sakrosankt ist. Ich selbst habe in Hamburg bisher alle Konwitschny-Inszenierungen gesehen und mich haben durchaus nicht alle überzeugt. Aber zumindest habe ich mich nie gelangweilt wie bei manchen Alt-Inszenierungen, die mehr als nur Patina angesetzt haben.
Wer davon überzeugt ist, daß die "schweigende Mehrheit" der Besucher lieber ein Opernmuseum à la MET haben will, der wird dann auch keine Schwierigkeiten haben, gänzlich auf öffentliche Subventionen zu verzichten. Eine Oper, die nurmehr das "delectare" in den Vordergrund stellt und das "prodesse" weitgehend vernachlässigt, ist nicht förderungswürdiger als ein Fußballspiel, eine Kirmes oder ein Popkonzert. Die Subventionen wird es dann auch nicht brauchen, denn für solch einen "Opernstadl" werden sich wohl genug blauhaarige Millidärswitwen und New-Economy-Parvenus finden, die mit ihren milden Gaben den Spielplan inklusive der Regisseure bestimmen wollen. Dann wird die Oper eben wieder ganz zu dem, was sie ganz zu Beginn mal war: Spielzeug und Tummelplatz der "High Society".
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| 2555 |
Beckmesser |
11:11:08 |
13.10.2004 |
Don Charlos - welche Fassung
#2546 dürfen's auch Klavierauszüge sein!
#2547 Danke ich betrachte mich in der Tat als vernünftig!
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| 2557 |
ulrich dahmen |
12:08:07 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Für MP sind offenbar die Opernhäuser mit dem jüngsten Publikum die besten. Auf die eigentlich naheliegende Idee, daß dort die älteren Opernbesucher ihre Gründe haben, fortzubleiben, kommt er nicht. Und die Opernweltumfrage ist für mich überhaupt kein Kriterium für die Qualität eines Opernhauses. Da werden zumeist Opernhäuser gewählt, die ungenießbare Inszenierungen mit mäßiger musikalischer Qualität verbinden. Eine Opernintendanz sollte eigentlich das Ziel haben, ausgewogen den unterschiedlichen Geschmack des Publikums zu bedienen. Dann können auch gute "konventionelle" Inszenierungen, die übrigens auch spannend sein können, und modernere Regieansätze nebeneinander vertreten sein und das Publikum hat die Möglichkeit mit den Füßen abzustimmen
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| 2558 |
Marcello |
13:50:11 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
2553: Was ist denn so verschlafen an Ruth Berghaus, Claus Guth, Sven-Eric Bechtolf, David Pountney, Peter Mussbach?
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| 2560 |
MP |
14:12:57 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
An diesen Regisseuren nichts. Aber die Mehrzahl der Züricher Premieren wird ja leider von anderen gestaltet.
Hallo Herr Dahmen,
möchten sich in 20 Jahren eigentlich noch in die Oper gehen? Für mich sind die Opernhäuser, die einen verhältnismässig jungen Schnitt aufweisen, diejenigen, die verstanden haben, dass man den nachwachsenden Generationen visuell etwas bieten muss um mit den Ablenkungen unserer Zeit Schritt zu halten. Der Eventkult mag künstlerisch teilweise fragwürdig sein, aber sie wollen doch nicht den beiden genannten Staatsopern vorwerfen, sie würden keine Qualität aufbieten. Bestes Beispiel: Roberto Devereux von Loy mit Gruberova letzte Spielzeit in München. Ein Paradebeispiel dafür, wie modernes Musiktheater aussehen könnte. Gruberova als Maggie Thatcher, unbezahlbar.Ich ziehe diese Produktion jeder Bellini oder Donizettiinszenierung mit Perücken vor.
Entscheidend ist, dass man den Zuschauern klarmacht, dass die heutige Oper weit entfernt von den "fat lady" Klischees der Vergangenheit ist. Ansonsten ist die Oper eine museale Form der Unterhaltung (nicht der Kunst) und wird in 15 Jahren nicht mehr existieren.
Ich wette heute mit Ihnen, dass die Met das Jahr 2015 nicht mehr erleben wird.
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| 2562 |
Rita Bergheimer |
15:50:12 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Liebe Opernfreunde,
O jeh, da bin ich ja richtig platt, von wegen der vielen Reaktionen. DANKE.
Bravo Herr Dahmen ! Genau so ist´s richtig. Die sollen „Ihren Sudel allein saufen“ die Hamburger. Mal sehen, wie lange das noch gut geht, wenn nur Linke und Chaoten noch in die Oper gehen. Und aus England ist noch nie jemand Gutes gekommen; siehe München ! Tiere in der Oper: Igittigitt !
Herr oder Frau MP ! Das ist alles Sudelkram. Die Jugend heute will doch nur eins: Nicht arbeiten + Sex und Krawall ! Und dies bieten eben die von Ihnen genannten Häuser. Big Brother von Steuern subventioniert. Modernes Musiktheater ist meistens Schweinkram ! Ein Museum gibt es bestimmt noch in 100 Jahren ! Das ist ein echter Wert an sich und nichts Negatives.
Verehrte/r BL ! Unsere Welt ist doch kaputt genug; muß man so was dann auch noch in der Oper zeigen. Man kann das doch auch dezent und schön inszenieren, so schön wie die Musik ist. Übrigens bin ich gerne bereit mehr zu zahlen, wenn der Pöbel aus der Oper verschwindet und wir wieder unter uns sind.
Ansonsten möchte ich noch sagen: Sollen diese Opernverhunzer doch selber Opern schreiben, wenn sie so schlau sind. Stücke, die dann in der Gosse, auf der Herrentoilette oder im Bordell spielen, wo charakterlose Gestalten urinieren, vergewaltigen oder saufen und pöbeln. Mal schaun, wer so was sehen will.
Aber lasst endlich unseren edlen Mozart, den erhabenen Wagner und den zu Herzen gehenden Verdi in Ruhe. Die Schönheit der Musik muß auch auf der Szene gegenwärtig sein. Das ist wahre Oper. Weg mit den Psychopathen ! Wir wollen endlich wieder genießen !!
Wir sollten eine Volksinitiative gründen: Für das Wahre, Gute und Schöne in unserer Oper !
Nochmal DANKE Mit freundlichen Grüßen Rita Bergheimer
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| 2563 |
Udo Brambischler |
16:01:12 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Ma liaba Frau Bergesheimer !
Damüssens halt moa eini schaun, wenn aussi gahn.
Ins INTERNET meini.
Doa kriegns alle Informatione üaba die Schaafdepperten.
Hoaba die Eri ! Udo
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| 2566 |
Irmgard Meixner |
18:15:26 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Zum Beitrag von Frau Bergheimer, ist das jetzt ernst gemeint oder ist das eine Verarschung anderer Forumsdiskutierer? Irgendwie klingt das nach Satire und nach der Hoffnung, dass möglichst viele "draufhauen"
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| 2569 |
ulrich dahmen |
19:08:33 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
An die Adresse von MP: Man muß nicht museales Theater machen, wenn man bestimmte Auswüchse des heutigen "Regietheaters" ablehnt. Und - ich habe es schon mal gesagt - auch im "konventionellen" Rahmen läßt sich mit großen Darstellern spannende Regie machen. Ich wette gern mit Ihnen, daß es 2015 die Met noch gibt. Da setze ich gleich eine Kiste Champagner drauf.
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| 2576 |
Marion |
21:11:08 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
An Ulrich: Ich bin auch dieser Meinung, dass es eine Menge aktueller Regisseure gibt die spannendes MUSIKTHEATER machen können. Und dass die Met 2015 noch existieren wird - da bin ich bei der Wette dabei. Es gibt - soviel ich weiß auch Inszenierungen die weiß Gott nicht uralt sind, denke man dort an das sehr erfolgreiche Gastspiel der Krämer JUIVE. auch eine nicht konventionelle, aber durchaus intelligente Umsetzung dieser nicht allzubekannten Oper. Da ist Spannung drinnen - ganz einfach weil der Opernkomponist in seiner Zeit ernst genommen wurde und trotzdem aktuelle Bilder zeigt. Oper ist schon von der Musik, dem Text und der Geschichte der Entstehung ein altes Genre - auch deshalb wird diese Gattung geliebt. Und wer dann intelligent den Bezug zu uns heute herstellt kann faszinieren, und wer und dumme, grelle, oberflächliche, ordinäre Bilder schafft - für den habe ich persönlich nichts übrig! Die sind so kurzlebig wie so manches in der heutigen Zeit. Bringen Skandale, Aufsehen - aber nur für ganz kurze Zeit. Warum dann viel Geld dafür ausgeben??
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| 2577 |
Jonas Schneider |
21:14:21 |
13.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Sehr geehrte Frau Marion! Fast jede neue Oper in Hamburg wird von Konwitschny oder Neuenfels inszeniert? Laut den mir vorliegenden Jahresprogrammen der letzten 15 Jahre weist die Hamburgische Staatsoper eine einzige Neuenfels-Inszenierung aus, den Fidelio vom Frühjahr diesen Jahres. Wie darf ich Ihren Satz mit der verlorengehenden Generation interpretieren? Wollen Sie etwa behaupten, ein sicherlich überschaubarer Personenkreis, der jetzt an 1-2 Abenden von 30 die Oper nicht mehr besucht, sei die überwiegende Anzahl der Opernbesucher einer bestimmten Altersgruppe? Wohl kaum, selbst wenn Sie die von Herrn Dahmen genannten Personen hinzuzählen. Andererseits gibt es offenbar Menschen wie Frau Sabine und Frau/Herrn? Nobisotti, die sich moderne Produktion auch mehrfach ansehen. Aufschluss über Zuschauerströme und Auslastungszahlen könnte hier wohl nur eine Statistik der letzten Jahre geben, die die wirklich verkauften Karten ohne Presse- und Steuerkarten enthält. Wäre hier einer der Hamburger Opernbesucher zu einer Auskunft in der Lage?
Ich selbst hatte das ausgesprochene Vergnügen Herrn Konwitschny noch vor der Wende an meinem Heimattheater Bremen kennenzulernen, ein höchst schwieriger, streitbarer, künstlerisch kompromissloser Mensch von erfreulicher privater Bescheidenheit und beeindruckender Werkkenntnis. Ich bin mit ihm in künstlerischen Fragen in den seltensten Fällen konform gegangen, trotzdem bin ich von ihm nie als minderbemittelt oder gar psychisch gestört betrachtet worden, und ich habe ihn auch nie in so abwertender Weise über Dritte sprechen hören. Man kann zum Regisseur Konwitschny ganz bestimmt sehr unterschiedlicher Meinung sein, in diesem Punkt unterscheidet er sich wohltuend von einem Teil seiner Gegner. Hochachtungsvoll Jonas Schneider
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| 2591 |
Erich Karlsson |
13:33:56 |
15.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher
Lieber Herr Schneider, das Hamburger Pressebüro hatte vorhin nur die Zahlen ab 2000 parat. Saison 00/01=91% 01/02=87% 02/03=87,6% Meiner Erinnerung nach waren es vorher jeweils zwischen 85 und 90%, mal mehr mal weniger. Das Ballett liegt seit Mitte der 80er immer drüber, die Oper leicht drunter. Genauere Aufschlüsselung ist nie erfolgt, auch nicht darüber, ob Presse- und Steuerkarten mitgezählt worden sind oder nicht. MfG Erich Karlsson
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| 2592 |
Helga |
15:44:37 |
15.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
So Spaßvögel wie der liebe Kollege McLane sind leicht einzuordnen, bei Frau Psycho-Marion und ganz besonders bei Frau Rita-Luise tu ich mir schon schwerer. „Wir sollten eine Volksinitiative gründen: Für das Wahre, Gute und Schöne in unserer Oper !“ Wenn das ernst gemeint sein sollte, dann wäre es Zeit auszuwandern. Irgendwohin, wo es keine Oper gibt.
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| 2594 |
Marion |
18:11:24 |
15.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Liebe Helga - Ihr Sarkasmus in Ehren, aber ich muß und werde nicht auswandern wo es kein Oper gibt, ich habe noch genug Auswahl mir Aufführungen anzusehen und auszuwählen die mir gefallen, die mich faszinieren. Aufführungen die Oper spannend und attraktiv umsetzen oder wenn auch nur wunderbar musiziert wird. Außerdem braucht man nicht auszuwandern - man geht einfach nicht in die Oper.
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| 2595 |
Helga |
19:22:49 |
15.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Es ist ja nicht die Oper als solche, die mich in die Flucht treibt. Also, wenn hier jemand das Wahre, Gute und Schöne orten sollte, lasst es mich wissen.
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| 2596 |
Guido |
21:05:17 |
15.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Sehr verehrte Frau Helga, was haben Sie denn gegen das Wahre, Gute und Schöne? Ekeln Sie sich denn bei jedem schönen Sonnen- bzw. Sonnenuntergang? Gehen Sie nie spazieren, freuen Sie sich nicht über den Frühling usw., hassen Sie die Natur und machen nur Ausflüge in Schlachthäuser oder ähnliches? Die Dame aus Hamburg hat schon recht und die anderen werden irgendwann auch aufwachen inkl. Herr Konwitchny.
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| 2597 |
Bertold Buhmann |
10:43:50 |
16.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Lieber Guido !
Ihre Rückschlüsse auf HELGAs Außerungen sind geradezu hahnebüchen !
Bitte wer entscheidet denn, was das Wahre ist...hier bei uns ist das klar: im Zweifelsfall Tanzler !
Wer entscheidet, was das Gute ist...Jesus ?
Und wer entscheidet und vereinamt das Schöne...wohl im zweifelsfall Sie. Oder ?
Solche Egalisierungsforderungen dienten in der Geschichte meist faschistischen Staaten zur Legitimierung ihres häufig obskuren Kunstbegriffes.
Da ist immer Vorsicht geboten.
Grüße Ihr Bertold
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| 2600 |
Pet Achternbusch |
11:13:18 |
16.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Na mein lieber Guido !
Möchte mal sehen, ob Sie sich das, was unter Stalin oder Adolf als "wahr, gut und schön" galt an die Wand hängen.
Gruß Pet
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| 2602 |
Helga |
11:42:44 |
16.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Das Wahre, Gute, Schöne? Vielleicht alles nur ein semantisches Problem, wenn auch manchmal mit verheerenden Folgen. Es würde schon genügen, wenn das p.t. Publikum Musik nicht prinzipiell mit einem Schaumbad für die Seele verwechseln würde.
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| 2603 |
Bertold Buhmann |
13:04:38 |
16.10.2004 |
Musik- und Opernkaputtmacher, Schweinkram & Co
Wie wahr, liebe Helga !
Wer mir mein "Schaumbad" verwürzt, der wird in den Orcus gespült und dann wird noch Salzsäure hintergekippt.
Meine Oma hat 3 Monate mit mir nicht mehr gesprochen, als ich Ihr Mozart-Kindle-Bild durch die Bäsle-Briefe zerstört habe.
Bertold
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| 9783 |
brighella |
17:05:40 |
21.10.2007 |
Carlos-Premiere: welche Fassung genau?
Die PremOp-Reihe ist leider aus Geldmangel eingegangen. Ich habe mich noch bei verschiedenen Verlagen im Sinne von Herrn Schenkel bemüht; aber keiner war bereit, die auf franz. Quellen basierende exzellente Reihe aufzunehmen. Vielleicht finden sich hier im Forum Interessierte, die finanziell unter die Arme greifen können. Es gibt ja kaum gute und sorgfältige Opernführer (vielleicht einmal von den neu gestalteten, aber auf andere Aufgaben entworfenen 2-sprachigen Reclam-Heftchen abgesehen). Oper wird eben grundsätzlich als leicht konsumierbare Ware angesehen, an der sich zudem äußerst sachfremd irgendwelche mit der Materie kaum vertraute "Regisseure" dilettierend üben können.
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AW: ID, der Nachricht, auf welche geantwortet wurde.
Für die Beiträge ist der jeweilige Verfasser verantwortlich. Moderator des Forums ist Anton Cupak
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