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Aktuelles Dokument: Forum/Beitrag lesen
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Dreamhunter |
23:05:06 |
01.04.2007 |
La Fille du Regiment
Na war das putzig oder nicht??
;-)
kv
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| 9120 |
Helga |
23:11:48 |
01.04.2007 |
La Fille du Regiment
Ja, wirklich! ;-) ;-)
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| 9121 |
spiderman |
23:20:55 |
01.04.2007 |
La Fille du Regiment
O mein Gott sage ich da nur, O MEIN GOTT...
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| 9122 |
Dreamhunter |
23:57:02 |
01.04.2007 |
La Fille du Regiment
@ Spiderman -
Nun, Peter Parker, wo ist das Problem?
Ein phantastischer JD Florez, der m.E. nicht ganz fit war und trotzdem um so viel besser ist in diesem Fach als alles, was so herumkreucht?
Oder eine spielfreudige und perfekt singende Natalie Dessay?
Ein witziger Carlos Alvarez?
Rollendeckende Janina Baechle und Clemens Unterreiner?
Ein beschwingtes Dirigat und eine wunderbare, augenzwinkernde Regie und Bühnenbild?
Für mich ist die einzige Einschränkung die etwas bizarr gezeichnete Rolle der Montserrat Caballe gewesen. Aber was soll's - tolle Unterhaltung.
Und dass das Libretto nicht ganz an Faust II heranreicht weiß man sowieso. Warum also was reininterpretieren was da nicht drinnen ist!!!
Ich freue mich schon auf die nächsten Aufführungen :-))
kv
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| 9123 |
spiderman |
00:02:01 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
@dreamhunter
1. scheinen sie Outrage und Herumgehopse nicht so peinlich zu berühren wie mich...
2. scheinen sie bei Dessay nur halb hingehört zu haben, denn die Höhe ist weg. Man kann es nicht leugnen, seit den Stimmbandknoten sind Hochtöne gefährdet oder schrill.
3."tolle Unterhaltun" wird fürmich gekonnt gemacht, nicht platt und hahnebüchern hingestellt.
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| 9124 |
m.joho |
08:20:59 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
Dass das Werk an und für sich nicht gerade von immensem Niveau ist und im zweiten Akt auch musikalisch recht abfällt, ist das eine; Dass Dessay und Florez nicht Sutherland und Kraus sind ist das andere; dass man sich aber heutzutage selten bei einer Neuproduktion so uneingeschränkt durch Regie-Mätzchen derart gut unterhält darf doch auch nicht unterschlagen werden. Das Temperament der Huaptdarsteller, sowie das feurige Dirigat erwecken uneingeschränkte Bewunderung. Dies ist nach der Manon die zweite Wiener-Sternstunde in Folge und ich werde als Zürcher immer neidischer...
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| 9125 |
musiccat |
09:09:48 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
Also ich versteh einige Leute in dem Forum nicht. Als beim Don Carlos die Eboli im Traum die königlichen Schwiegeltern mit einer Plastikgans bewirtete hat sich alles vor Lob über diese tiefsinnige Regieauslegung überschlagen.Ich fand es nur dumm, weil es, meiner Meinung nach, in das hochtragische Werk nicht passt und einen schlimmen Bruch des Handlungsablaufes darstellt. Bei den hier durchaus passenden Gags dieses lustigen Werkes ist es auf einmal keinem Recht. Wo dann bitte Witz und Gag, wenn nicht in einer komischen Oper? Nur als Provokation im Drama?
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| 9126 |
Helga |
10:10:48 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
#9124 „Dass Dessay und Florez nicht Sutherland und Kraus sind ist das andere;“ Flórez braucht sich vor Kraus ganz und gar nicht zu verstecken, und die Sutherland in Hosenträgern mag ich mir lieber nicht vorstellen ;-)
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| 9127 |
m.joho |
10:32:38 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
Das mit "Sutherland in Hosenträgern" ist ein billiges Witzchen (ich wüsste übrigens auch nicht, dass dieses Kleidungsstück im Libretto vorgeschrieben ist und stimmlichen Qualitäten vorzuziehen ist) und was den Unterschied zwischen Kraus und Florez betrifft, könnte man lange Ausführungen über die stimmlichen und gefühlsmässigen Differenzen machen, aber ich beschränke mich auf das Zitat: "Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen..." Trotz dieser Einschränkungen war auch für mich die Aufführung gelungen, also pace Helga.
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| 9128 |
ighino |
10:35:21 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
na wieso nicht, dame joan hatte eine vis comica, vielleicht dazu die horne als berkenfield? Aber trotzdem ich fand es einen rundum gelungenen Abend, der mal genügend Staub in den altehrwührdigen Räumen aufwirbelte und sollte das köstliche Männerballett der Fußbodenmasseusen etwa ein augenzwinkernder Wink mit dem Zaunpfahl in den wiederum frauenlosen Graben gewesen sein??
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| 9129 |
Gunther |
10:56:08 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
Ich kann nur der ersten Merker-Kritik voll zustimmen. Das war gestern wirklich eine Sternstunde der Heiterkeit und an der vom ersten bis zum letzten Moment anhaltenden Hochstimmung im Haus konnte man feststellen, dass -berechtigterweise - diese Premiere wirklich eine der größten Erfolge der Ära Holender war. Und in einer der Reprisen gibt es ja vielleicht dann auch noch ein Da capo der hohen Cs...
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| 9131 |
schönergesang |
17:49:25 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
...seien wir auf der einen seite froh, daß wir so einen sänger für solche werke haben; auf der anderen seite - ein "echter" bellini-donizettitenor ist er dennoch nicht.
Und warten wir ab, ob herr flórez den alfredo, werther und tonio jenseits der 60-63-65 auch so toll singt....
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| 9132 |
m.joho |
19:36:06 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
und Hoffmann, Roméo und Edgardo (mit 69); aber seien wir fair: In Floréz Alter war Kraus genauso nur eine perfekt singende Beamtenfigur. Das Anrührerende und überragende ist erst in den Jahren nach 40 gekopmmen. Dass bis Floréz kein ernst zu nehmender "Tenore di grazia" nachgewachsen ist, ist nicht dessen Problem...
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| 9133 |
jonathan |
23:26:05 |
02.04.2007 |
La Fille du Regiment
Ich habe mir zum direkten Vergleich heute Ausschnitte aus dem Video mit Kraus angeschaut, 1986 aus der Opera Comique mit June Anderson. Stimmtechnisch ist das gleichwertig, was man an Timbre bevorzugt Geschmackssache. Stilistisch ist Kraus sicher noch eine Nummer besser - mit 25 Jahren Rollenerfahrung voraus, wobei Florez in den letzten Jahren enorm an Rafinesse der Phrasierung gewonnen hat. Emotional ziehe ich Florez vor. Da war bei Kraus, den ich in der Partie auch noch 1988 an der Wiener Volksoper erlebt habe, immer eine gewissse Distanz und Kontrolliertheit, die er in fortgeschrittenem Alter vielleicht auch gebraucht hat, um Partien gesanglich so zu bewältigen, wie er es bis zum Schluß tat. Ganz abgesehen davon, daß Florez der bessere Schauspieler ist, in dem Punkt war Kraus nie aufregend. Ob er unter heutigen Bühnenbedingungen ein besserer Schauspieler geworden wäre, ist eine müßige Überlegung, genauso wie die Frage, ob Florez diese Partien mit Mitte 60 noch singen wird. Vielleicht singt er dann ein anderes Fach, vielleicht singt er garnicht mehr. Zu einer Karriere wie der von Kraus gehört nicht nur extremes Können, das Florez wohl hätte, sondern auch eine stabile Gesundheit, für die niemand garantieren kann.
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| 9134 |
carlos |
10:30:51 |
03.04.2007 |
La Fille du Regiment
wenn laut schoenergesang florez schon kein echter bellini-donizetti tenor ist, so ist der von den wienern heiss geliebte zukuneftige staatsoperndirekt und startenor neil shikoff gemaess der wiener presse DER tenor, der an der staatsoper fuer sternstunden sorgt.
dagegen spricht die auslandspresse eher von herrn shikoff als einem verklemmten schauspieler.
was unser wiener liebling da gestern wieder in der tosca an knoedeln, pressen, stemmen, falschen toenen, falscher phrasierung und voellig unangebrachter und uebertriebener gestik zustande gebracht hat, war einfach nicht auszuhalten!
wie kann man nun daherkommen und leichte kritik an juan florez ueben, er sei wohl doch nicht so ganz fit gewesen (dreamhunter etc), waehrend shikoff immer und immer wieder in den himmel gehoben wird??
ich muss zugeben, vor etwa dreissig jahren hat er einen flotten herzog in rigoletto gebracht und auch einen sehr ansprechenden rudolf in la boheme, aber heute???
cc
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| 9135 |
Marcello |
11:29:14 |
03.04.2007 |
Shicoff
Aber er spielt gut Tischtennis und das ist ja schliesslich eine unabdingbare Voraussetzung für den Staatsoperndirektor.
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| 9136 |
senta37 |
11:45:04 |
03.04.2007 |
La Fille du Regiment
@ Carlos - Sie haben mit jedem Wort recht, aber er ist nun einmal der Liebling einer sehr großen Gruppe - und da kann man nun nichts machen.....
Zur Regimentstochter - ich habe manchmal das Gefühl, dass einige der Forumsschreiber keinen Spass im Leben haben und es anderen nicht gönnen, eine Oper auch mal als reine Unterhaltung zu erleben, nochdazu hochwertig besetzt.Meckerer gibt es immer. Auch wenn man an dem einen oder anderen mäkeln kann. Es war eine sehr gute Besetzung in einer sehr ironischen, manchmal ein wenig überzogenen Klamauk -Inszenierung. Warum nicht einmal so??? Diese Oper hält das locker aus! Der Publikumserfolg ist da - also was will man mehr???Das soll doch auch so sein - oder nicht? Was spricht dagegen? Muß immer alles so ernst sein??
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| 9137 |
Franziska |
13:17:15 |
03.04.2007 |
La Fille du Regiment
Na,Shikoff`s beste Jahre sind schon lange vorbei.Erinner nur an den schlimmen Don Carlos . Er hat das ganze Werk nur geschien Dafür geht er jetzt als Direktor ins Rennen!!Aber was ist mit Villazon los?Dichterliebe in Berlin war eine totale Pleite Gruß Franziska Entschuldigen paßt nicht ganz zu dem Thema.
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| 9138 |
Sopherl |
16:46:46 |
03.04.2007 |
Shicoff
Gleich vorweg - in der letzten Tosca war ich nicht, aber sein Grimes & Eleazar waren sensationell. Lenski, Hoffmann uvm waren ebenfalls unglaubliche Rollengestaltungen. Warum also jetzt die Hetze gegen ihn?? Flórez möcht ich in diesen Partien wirklich nicht hören/sehen. Genausowenig wie ich einen Tonio von Shicoff hören will!
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| 9139 |
Sopherl |
16:48:25 |
03.04.2007 |
Villazón - Dichterliebe
Freunde waren drin - anscheinend war er verkühlt. Wortdeutlichkeit hatter er angeblich. Das Konzert mit Netrebko in Paris soll dafür hinreißend gewesen sein....
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| 9141 |
Mime |
17:47:42 |
03.04.2007 |
Shicoff
@franziska:
das problem ist dass er offensichtlich nicht selbst erkennt, bzw. man ihn immer zu dingen überredet, die nicht mehr gehen.
wenn ich an seinen eleazar und grimes, aber auch captain varfaire denke, schlottern mir immer noch knie - so packend war das. und könnte es teilweise auch noch immer sein.
ABER leider singt er bei uns zur zeit fast nur partien, die er mMn längst hinter sich lassen hätte sollen: des grieux, cavaradossi, und noch schlimmer rodolfo und edgardo. damit raubt er den leuten die erinnerung wie gut er mal war.
bin gespannt auf den herman - das sollte ganz gut werden, könnte was für ihn sein. daneben noch die beiden britten-rollen ... aber das war's dann. oder ganz was anderes: herodes. aber dazu müsst er endlich mal deutsch lernen.
alles in allem: ein faszinierender, grossartiger künstler, der halt leide, wie so viele, nicht rechtzeitig die flucht nach vorne antritt und das gute, was mal war gut sein lässt aber stattdessen immer wieder krampfhaft versucht, es neu aufzuwärmen. schade.
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| 9142 |
spiderman |
01:29:52 |
04.04.2007 |
Shicoff
@senta
es ist allerdings bezeichnend, dass plötzlich kollektive freude ausbricht, wenn lederhosen, tirolerhüte und pippi langstrumpf auf der bühne auftauchen. das hat auch etwas mit den wohnzimmern vieler österreicher zu tun...
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| 9143 |
Christine |
08:27:59 |
04.04.2007 |
La Fille du Regiment
Mir hat diese Aufführung sehr gut gefallen. Es war eine echte opera comique, die Sänger waren sehr gut und haben auch hervorragend gespielt. Die Regie war großteils im Sinn des Werkes, hier hat sich nicht jemand selbst verwirklicht sondern die Oper. Man musste also nicht in der Vergangenheit schwelgen um sich über eine Opernaufführung freuen zu können. Auf der Bühne ist mir dem Alter entsprechende gute Sänger lieber als z.B. ein "junger Liebhaber" mit über 60, mag er noch so gut singen.
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| 9144 |
senta37 |
09:06:51 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Hallo Spiderman - Sie haben wohl wenig Spaß am Leben -- oder ? Was ist daran so schlimm, wenn man sich über eine solche Aufführung freut und sich amüsiert. Ich finde es weder verwerflich noch einen Anlass sich über Menschen lustig zu machen oder sie nieder zu machen, nur weil sie Spaß an einer solchen Aufführung haben.
Sie finden es also bezeichnend, dass plötzlich kollektive Freude ausbricht - möglicherweise könnten Sie das genauer ausführen?? Wäre echt interessant, welcher Gedankengang dahinter steckt.
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| 9145 |
spiderman |
10:46:11 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
@Senta
Mir vorzuwerfen ich würde mich über Leute "lustig machen" bzw. sie "nieder zu machen", gleichzeitig mich aber zu fragen, ob ich "Spaß am Leben" habe führt nur wirklich alles ad absurdum:
Warum ist es "verwerflicher" NICHT ihre Meinung zu haben, als ihre Meinung zu haben, da man in soeiner Situation offenbar schon mit Sarkasmus reagieren darf.
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| 9146 |
senta37 |
13:26:21 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
OH Ja - sicher DÜRFEN Ihre Meinung haben - genauso wie ich die meine - aber meine Fragen haben Sie damit nicht beantwortet.......
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| 9147 |
spiderman |
13:57:08 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Die Frage nach dem Spaß am Leben? Die wollen Sie tatsächlich beantwortet haben?
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| 9148 |
senta37 |
17:30:34 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Nein - dass muß nicht unbedingt sein - ich hatte aber auch noch andere Fragen gestellt - die mir interessanter erscheinen: " Hallo Spiderman - Sie haben wohl wenig Spaß am Leben -- oder ? Was ist daran so schlimm, wenn man sich über eine solche Aufführung freut und sich amüsiert. ....[.....] Sie finden es also bezeichnend, dass plötzlich kollektive Freude ausbricht - möglicherweise könnten Sie das genauer ausführen?? Wäre echt interessant, welcher Gedankengang dahinter steckt."
Das erste ist eine rhetorische Frage - die anderen Fragen habe ich im Ernst gestellt - und es würde mich die Antwort wirklich interessieren. Aber wenn Sie diese nicht geben wollen - solls mir auch recht sein, dann halt ich Sie halt einfach nur als Miesmacher.
Meinungen haben ist recht schön - aber nur alles mies finden, ist seeeehr einfach!
Und ich hinterfrage gerne warum jemand eine bestimmte Meinung hat.
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| 9149 |
Christine |
18:33:33 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Ich glaube es gibt Menschen, denen gefällt etwas prinzipiell nicht wenn viele andere Menschen daran Freude haben.
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| 9150 |
spiderman |
18:47:19 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
@ senta Es kann schon deswegen keine rhetorische Frage sein, weil Sie die Antwort nicht kennen.
Und wenn man den Thread-Verlauf ansieht kann man nachvollziehen, dass ich nur eine Meinung abgegeben habe, die ich dreamhunter erläutert habe. Und die Antwort auf die kollektive Freude ist ja sehr leicht zu beantworten. Harmlose, leicht ins kitschige abdriftende Produktionen gefallen, weil der normale Besucher bei einem Opernabend nicht auf Dinge hingewiesen werden will, die vielleicht unangenehm sein können. Aus diesem Grund mag ein Großteil der Bevölkerung auch den Musikantenstadl.
@ Christine Machen Sie es sich mit der Aussage nicht etwas leicht? Sie sollten akzeptieren, dass es Menschen mit anderen Erwartungshaltungen gibt.
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| 9151 |
m.joho |
19:47:56 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Ja, spiderman, damit haben sie mir aber eine Steilvorlage geliefert, wenn nicht gar ein Eigentor geschossen: Wer, abgesehen von Masochisten, bzw. psychisch oder körperlich erkrankten, würde denn viel Geld ausgeben, um etwas "unangenehmes" zu erfahren?? Und das ist genau das Problem des (Gott sei Dank!) immer mehr in der Agonie liegenden sog. "Regietheaters". Es erachtet unsere Gesellschaft als auf einem Irrweg befindlich und versucht durch Hineininterpretation von Ideen, die weder in der Intentionen des Librettisten noch des Komponisten lagen eine gesellschaftliche Veränderung zu erzielen. Dass es damit dem breiten Publikum jedes Interesse an den Theateraufführung nimmt, ist ja unwesentlich: Entscheidend ist einzig, dass die Gesinnungsgenossen linker Couleurs angesprochen werden. (Auffällig scheint mir übrigens auch, dass diese regiemässige Selbstherrlichkeit die letzten 40 Jahre parallel mit einer sängerischen Dekadenz ging. Genau so auffällig ist, dass die genannte "Fille" - Aufführung mit sängerischen Leistungen einherging, wie man sie sich die letzten Jahre nur so hätte wünschen können!) Finden Sie sich doch damit ab, dass der Grossteil des Publikums in eine Oper geht, um Stimmen zu hören und sich zu ERFREUEN. Den anderen bleiben politische Diskussionen, die durch die Linksparteien geführt werden... Mit freundlichen Grüssen
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| 9152 |
Anton Cupak |
20:12:20 |
04.04.2007 |
La Fille du Regiment
Von Leser Dr. Bruno Schreiber aus Aesch in der Schweiz wurde uns folgende Information gesandt, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:
"Ich habe mit Freude Ihre Kritiken der obigen Staatsoperaufführung gelesen, welche ich selber im Fersehen verfolgen konnte. Zum Schweizer "Couplett" ist folgendes zu sagen. Es handelt sich um ein Berner Volkslied, welches nicht nur einen sehr witzigen, etwas machoartigen Text hat, noch dazu eine zwar jodlerartige, aber mit reinster Belcanto -Stimmführung ausgestattete Melodie. Sie hätte von Donizetti oder Bellini sein können. Es wäre absolut falsch zu meinen, dass Frau Caballe diese Lied irgendwo aufgeschnappt hatte. Sie hat es oft als Zugabe nach Konzerten gegeben. Nach Ihrer eigenen Aussage hat sie es selbt von Elisabeth Schwarzkopf ca.1958 bekommen, als diese es nach einem Konzert in Lausanne als Zugabe verwendete. Dr.Bruno Schreiber. Aesch, CH
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| 9153 |
spiderman |
20:26:57 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Worin besteht ein Eigentor, wenn man nicht ins Theater gehtum berieselt zu werden? Theater war von jeher ein Ort, wo - von den Schöpfern geplant - Probleme angesprochen werden. Büchner, Schiller, Goethe, Nestroy... sie hatten alle nur Unterhaltung im Sinn?
Wenn Sie das glauben, dann - mit Verlaub - sind Sie nicht besonders gebildet.
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| 9154 |
Michael Tanzler |
20:58:08 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Also ich bin einer der wenigen, demdiese "Fille" überhaupt nicht gefallen hat! Das Werk war - diesmal auf andere Art als sonst immer - total verfehlt! Jede Poesie, jeder Charme der feinen Donizettischen Musik war nicht da : erstens einmal der unnötige Yves Abel, der hat uns noch gefehlt, warum der wohl genommen wurde?? Dann das plumpe, derbe Getue auf der Bühne ( ich nehme da nur Florez aus, der einzige sympathische Mensch auf der Bühne mit GEFÜHL!), die Karikatur einer Opera xcomique in zum Teil (marie!!) grauslichen Kostümen! Als Tonio wäre ich vor einer derart unweiblichen, hysterisch - hyperaktiven und uncharmanten Marie davon gelaufen,,,,!! Conclusio: schön, daß es (fast) allen so gefallen hat, ABER: niemand schimpfe mehr über "Musikantenstadel" oder den "Villacher Fasching" , die z.B. beim Beginn des zweiten Aktes bei den beineschwingenden Putzfrauen Lachkrämpfe bekommen haben...! Und betreffend Persönlichkeit: Caballe mit ihren kranken Beinen über die Bühne trapsend, hatte im kleinen Finger mehr Ausstrahlung und Präsenz als das ganze andere Bühnenpersonal ( ok, nehme noch einmal Florez aus - dessen Stimme aber immer nasaler und kleiner wird, trotz aller Meriten!) An die Vergangenheit denken ( auch die nähere in der Volksoper!!) darf man heute halt sowieso nicht mehr!! Und über die oben geäußerten Vergleiche etwa mit Kraus und Sutherland kann ich nicht einmal lachen... da liegen ja nicht nur Welten, sondern "Weltalle" dazwischen....! Salut a Tirol!! MT
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| 9155 |
m.joho |
21:02:52 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Um Ihre Sorge an meiner Bildung zu nehmen: Stellen Sie wirklich Büchner, Schiller, Goethe, Nestroy auf die Ebene von Vernoy de Saint - Georges und Bayard???!!! Übgens habe ich gar nichts dagegen, dass man die Probleme, welche die jeweiligen Autoren ansprachen, darstellt (z.B. in Luisa Miller basierend auf Kabale und Liebe das Problem zwischen dem Adel und dem "gemeinen Volk", um es vereinfachend zu nennen). Wogegen ich aber etwas habe, ist, dass man diese Probleme auf die Jetzt-Zeit übeträgt, und daraus ein Problem zwischen den Besitzenden und working-poor macht. Meine Fantasie reicht aus, um Parallelen zu erkennen... Und m.E. das Zentrale in Luisa Miller die unglückliche Liebesgeschichte und nicht die politische Aussage: Es sei angemerkt, dass ich mit dem "Sauglattismus" in der "fille" auch nicht 100% glücklich war, und dass es mir lieber gewesen wäre, man hätte das Stück mit Kostümen von 1805 gespielt! Aber immer noch 1000 Mal lieber als Konwitschny etc.
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| 9157 |
Helga |
22:06:51 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
#9155 „Und m.E. das Zentrale in Luisa Miller die unglückliche Liebesgeschichte und nicht die politische Aussage“
m.E. täuschen Sie sich ein bisserl, wenn sie F. Schiller für einen unpolitischen Seifenopern-Schreiber halten. Aber ich versteh’ schon: fesches Marketenderin-Kostüm wie beim Schützenumzug und etwas mehr Busen bitte! Vor allem aber schönere Soldaten und einen ersteren Krieg!
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| 9158 |
m.joho |
22:24:31 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Ja sehen Sie Helga, da hat man halt schon ein Problem, wenn man meint, dass Salvatore Cammarona ein Pseudonym für Friedrich Schiller ist und nicht erkennt, dass in der Oper die Probleme von der "Kabale" zu denjenigen der "Liebe" verlagert worden sind.... Aber dazu müsste man halt vielleicht beide Werke kennen.(?)
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| 9159 |
Helga |
23:16:57 |
04.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Keine Angst, ich verwechsle Cammarano oder die Fille-Schreiber nicht mit Schiller. Aber während in der Luisa Miller noch einiges an Schiller drinnen ist, das Buch der „Fille“ wirkt einfach nur peinlich. Daher die Inszenierung als Farce und nicht auf fesch.
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| 9161 |
senta37 |
08:28:31 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Hallo spiderman - Sie schrieben in @9153: "Worin besteht ein Eigentor, wenn man nicht ins Theater gehtum berieselt zu werden? Theater war von jeher ein Ort, wo - von den Schöpfern geplant - Probleme angesprochen werden. Büchner, Schiller, Goethe, Nestroy... sie hatten alle nur Unterhaltung im Sinn? Wenn Sie das glauben, dann - mit Verlaub - sind Sie nicht besonders gebildet."
Sie können uns aber gerne mal erläutern warum man eine Regimentstochter besuchen soll? Viele hier von uns sind ja ihrer Meinung nach dumm, weil wir manche Opern, oder auch Theater als reine Unterhaltung ansehen!!Also bitte die Erklärung vom Fachmann - oder weichen Sie dieser Frage auch wieder aus?
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| 9162 |
Aficionado |
10:49:39 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Rückblickend auf die Aufführung die ich im Fernsehen verfolgt habe, bleiben einige der Eindrücke die ich im hiesigen Thread lese, völlig rätselhaft. Ausdrücke wie Opernfest und ähnliche erstaunen insofern, als ich nicht glauben kann, dass mein Geschmack was Oper betrifft so vertrocknet ist, wie ich langsam vermute.
Abgesehen davon dass die Handschrift dieser Produktion nichts mit Wien zu tun hat, sondern einem gewissen anglo-amerikanischen Geschmack und Humor frönt, frage ich mich was diese Produktion dazu berechtigt mit einem Epitheton wie Weltklasse-Aufführung an der Staatsoper gespielt zu werden.
Die Inszenierung beherbergt zugegebenermaßen einige unterhaltsame Passagen, doch so unglücklich eingebettet in ein nicht funktionierendes, peinliches Konzept der Farce, dass es einem die Haare aufstellt. Man kann ja sagen dass es ganz nett bebildert ist, und die Charaktere nett gezeichnet sind (abgesehen von der totalen Überzeichnung, Outrage und Überinszenierung), aber die peinliche Berührtheit die mich sogar beim Fernsehen überkommen ist (Gott sei Dank war ich nicht im Theater, sonst hätte ich aus Peinlichkeit gehen müssen) kenne ich in dieser Heftigkeit nicht.
Die offensichtliche Orientierung am kleinbürgerlichen Humor jener Schicht, die glaubt sich durch öffentlichen Genuss klassischer Musik auf eine höhere Ebene katapultieren zu können, tut der Oper nicht gut. So darf die meines Erachtens nach hohe Kunst die hier gebracht wird nicht auch noch einem Massengeschmack zum Opfer fallen. Auftritte einer alten Frau sind im Zirkus vielleicht von Unterhaltungswert...dort hätte aber niemand allein für den Auftritt applaudiert.
Überhaupt frage ich mich nach der Intelligenz des Publikums das nach jedem noch so sauren Spitzenton einer aggressiv-hysterischen Protagonistin in wahren Jubel ausbricht, der wahrlich nicht (mehr) gerechtfertigt ist. Nein nicht jeder hohe Ton ist toll - es gilt das mal zu hinterfragen.....
Die musikalische Seite ist auch zu hinterfragen. Yves Abel? Ich habe schon lange aufgehört die Wahl der Dirigenten an der Wiener Staatsoper zu bewerten…. Es ist aber wieder einmal bezeichnend. Die Musik ist ganz nett, aber eigentlich nicht wirklich spielenswert – und warum wegen diesen unsäglichen 9 Cs eine ganze Oper gemacht wird, bleibt auch unklar. Hat sich schon jemand mal das Libretto genauer angeschaut? Dagegen ist ja sogar Fidelio ein Meisterstück!!!!!
Kurz: Die Produktion hat mir nicht gefallen. Ich freue mich auf Parsifal.
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| 9163 |
spiderman |
11:16:19 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Zurecht muss man dieser Frage wieder ausweichen, da Sie vollkommen falsch gestellt ist. Wer hat behauptet Sie und "viele von hier" seien dumm? Niemand. Sie betreiben hier grundlose Polemik. Darüberhinaus sprachen wir doch inzwischen von Theater an sich, und nicht nur von der Regimentstochter. Und nachdem es IHNEN gefallen hat und nicht MIR müssten Sie doch darlegen, warum man hineingehen sollte. Ich sehe in dieser Produktion ja keinen großen Anreiz mich für Karten anzustellen (außer Florez vielleicht).
Lesen Sie genauer und sehen Sie nicht in jedem Satz einen Angriff.
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| 9164 |
pavel |
13:00:07 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Herr Tanler, es mag ja sein, daß ihnen die Kostüme nicht gefallen haben. Authentische Kostüme zu der Story in einem romantischen Tiroler Bergdorf der Zeit hätten sie gestern im Fernsehen bei den "Schwabenkindern" sehen können. Da waren alle Bauern in fescher Festtagstracht oder :-). Drum haben sie auch ihre Kinder als Hüterbuben nach Schwaben vermietet, um sich das Gewand leisten zu können.
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| 9165 |
Aficionado |
16:42:04 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Auf dem Sprung zur Parsifalaufführung fällt mir ein passendes Zitat zu unserer Regimentstochter ein:
Oh! – Daß keiner, keiner diese Qual ermißt, die mir der Anblick weckt, der euch entzückt!
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| 9166 |
ighino |
17:59:58 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Oh Tor, blühend taumelnder Tor (OTon Parsifal) Die Parsifal-Keule schwingen gegen die Regimentstochter? Letztere ist ein Öperchen, eine nette Buffa und will auch nichts anderes sein und als solche hat mir die Aufführung einen beschwingten Fernsehabend geschenkt. Ob der Text des Parsifals soviel wertvoller ist, möchte ich dahingestellt lassen, liest man den Schwulst der Blumenmädchenszene, naja ... Ich werde mich morgen Tristans Klagewonnen hingeben, das einzige Textbuch Wagners, das man auch getrost ohne Musik lesen kann ...
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| 9167 |
schönergesang |
19:01:21 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Daß die libretti dieser opernkomponistenzeit oft wirklich nicht ganz nachvollziehbar sind, weiß wohl jeder hier. Müssen sie auch nicht; es geht (und es ging damals) um einen netten theaterabend mit essen, musik, die INS OHR ging und nachgesungen werden wollte, und um etwas klamauk auf der bühne (sofern es sich um eine buffaoper handelt(e)) oder um wahnsinn.
Wer sich auf Parsifal freut (?), kennt natürlich keine töne jenseits des B´´.
...musik ist ganz nett... ganz nett?? Natürlich ist die figlia nicht einer seiner spitzenwerke, aber man müßte sie -zig mal hören (so wie ich) und findet doch immer wieder instrumentalistische und gesangliche feinheiten u.v.m
Aber wer sich auf parsifal freut, der fängt natürlich damit wenig an.
Es ist nicht wegen der C´´´-salven die oper geschrieben worden, sondern diese cabaletta hat meister gaetano als eine art "hit" "reißer" für den tenor eingebaut.
Aber einer der sich auf parsifal freut.........
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| 9168 |
senta37 |
19:47:05 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
spiderman schrieb in 9142@ es ist allerdings bezeichnend, dass plötzlich kollektive freude ausbricht, wenn lederhosen, tirolerhüte und pippi langstrumpf auf der bühne auftauchen. das hat auch etwas mit den wohnzimmern vieler österreicher zu tun...
Joho schrieb in 9151@ Ja, spiderman, damit haben sie mir aber eine Steilvorlage geliefert, wenn nicht gar ein Eigentor geschossen: Wer, abgesehen von Masochisten, bzw. psychisch oder körperlich erkrankten, würde denn viel Geld ausgeben, um etwas "unangenehmes" zu erfahren?? [........]. Genau so auffällig ist, dass die genannte "Fille" - Aufführung mit sängerischen Leistungen einherging, wie man sie sich die letzten Jahre nur so hätte wünschen können!) Finden Sie sich doch damit ab, dass der Grossteil des Publikums in eine Oper geht, um Stimmen zu hören und sich zu ERFREUEN. Den anderen bleiben politische Diskussionen, die durch die Linksparteien geführt werden...
9153@ spiderman schrieb: Worin besteht ein Eigentor, wenn man nicht ins Theater gehtum berieselt zu werden? Theater war von jeher ein Ort, wo - von den Schöpfern geplant - Probleme angesprochen werden. Büchner, Schiller, Goethe, Nestroy... sie hatten alle nur Unterhaltung im Sinn? Wenn Sie das glauben, dann - mit Verlaub - sind Sie nicht besonders gebildet. _____________________________ Also wenn ich das so richtig lese - ist jemand der nicht besonders gebildet ist - ander ausgedrückt dumm - oder?? Wie versteht man es denn sonst anders??
Das ist sehr wohl ein Angriff zumindest auf "joho" und allen denen, die Theater und oepr zur reinen Freude besuchen. Und es ging immer noch um die Regimentstochter und dann in weiterer Folge ums Theater.
Und wenn es ihnen nicht gefällt , dann brauchen Sie auch nicht hingehen, man weiß ja wenn man die Regimentstochter ansieht, dass man keine Jenufa sieht. Herrn Tanzler schafft es ja auch, das zu definieren was ihm nicht gefällt und seine Ausführungen sind zumindest interessanter als ihr generelles gemeckere über das "ausbrechen Kollektiver Freude" was ihnen anscheinend ein Greuel ist, dass etwas vielen gefallen kann.
Somit wünsche ich allen Lesern hier allen ein paar angenehme Feiertage!
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| 9169 |
Dreamhunter |
20:41:44 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Also ich weiß nicht - ich persönlich brauche nicht immer einen tieferen, intellektuellen Grund, um mich an einem Witz(chen) zu erfreuen.
Ja, es hat durchaus seine Reize, wenn die feine Klinge geschwungen wird und man rein intellektuell befriedigt wird. Aber ein Übermaß dessen grenzt dann meines Erachtens nach schon an - nu sage ich es einmal wissenschaftlich - "Zerebralonanie".
Ich denke, alles hat da seine Berechtigung. Und wie ich schon vor einiger Zeit einmal geschrieben habe - nach einem langen, anstrengendem Arbeitstag will ich mich im "Barbiere" oder in der "Italiana in Algeri" oder jetzt auch in der Fille einfach unterhalten und - ja, ich gebe es zu ich kann so "tief" sein - nehme es sogar in Kauf, wenn vielleicht der eine oder andere Spitzenton nicht so rüberkommt, wenn die Vorstellung schwungvoll und unterhaltsam über die Bühne geht. Weil für mich ist Oper IN der Oper in Gesamtkunstwerk, das bedeutet, dass mir Schauspiel, Bühnenbild und Gesang gleich wichtig sind.
So liebe ich Falk Struckmann live zu sehen/hören/empfinden und kann mich, wenn ich die gleiche Vorstellung dann auf CD höre, irgendwie dann doch eher beherrschen..
Dass ich mich auf große Gefühle einlasse, weiß ich, wenn ich in die Butterfly, Traviata oder Boheme gehe. Was will ich da - dass Cio Cio San, Violetta oder Mimi schön und ergreifend das Zeitliche segnen. Dass der alte Germont oder Pinkerton unglaubliche Schweine sind - ja dass weiß man sowieso, wenn man den Text kennt oder in der STOP mitlesen kann. Und das es die selben Typen noch immer gibt, sollte jedem klar sein, der einen IQ höher als Forrest Gump hat. Da brauche ich auch keine großartigen Interpretationen von Regisseuren. Und es sollte immer noch im Ermessen jedes Besuchers liegen, ob und wie er sich mit den Inhalten jedes einzelnen Werkes auseinandersetzen möchte. Ich hasse es, wenn Regisseure oder Rezensenten versuchen einer dritten Person ihre Sicht der Dinge quasi als Dogma zu verkaufen versuchen a la "und willst Du nicht mein Bruder sein so schlag' ich dir den Schädel ein".
Noch ein letzter Satz zum Parsifal - mit das Schönste, was jemals geschaffen worden ist und ich freue mich schon auf Sonntag. Und da bin ich wieder dankbar, dass die Merker-Sitze von so enden wollender Qualität sind, dass ich die Fechteskapaden gar nicht so genau sehen werde..
Aber ob Fille, Traviata oder Parsifal - da muss ich aus dem Rosenkavalier zitieren "Jedes Ding hat seine Zeit". Und auch so sollten wir das vielleicht (nur ein Denkanstoß, kein Dogma) annehmen.
Ich wünsche Euch/Ihnen allen schöne Feiertage,
kv
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| 9170 |
Aficionado |
21:48:06 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Die Annahme dass jemand der sich auf Parsifal freut keine Töne über dem genannten kennt, ist unlogisch. Es soll auch Leute geben, die sowohl gern in Belcanto- als auch in Wagner-Opern gehen. Schon mal daran gedacht? Kindergartenlogik vs. Weltoffenheit.....
Warum bekommt man eigentlich von Opernliebhabern eigentlich mehrheitlich den Eindruck sie wären geistig schwer behindert und in einer der freudschen Entwicklungsphasen steckengeblieben?
Nichts für ungut...
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| 9171 |
Helga |
22:40:37 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
#9170 „Warum bekommt man eigentlich von Opernliebhabern eigentlich mehrheitlich den Eindruck sie wären geistig schwer behindert und in einer der freudschen Entwicklungsphasen steckengeblieben?“
Nein, nein, lieber Aficionado, keine geistige Behinderung und auch kein wirklich schwerer Entwicklungsstau. Nur eine kleine Rechtschreib- und Kommaschwäche.
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| 9172 |
m.joho |
22:58:47 |
05.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
@9170 Aber, Herrschaftszeiten, woher diese entsetzlichen Aggressionen? Kommen sie von einer pubeszenten Widerspruchslust gegen jegliche diverse Auffassung und ist man nie erwachsen geworden? Ich kann von mir wirklich behaupten, dass ich die Oper von Wagner bis....Donizetti seit mittlerweile 40 Jahren verfolge und auch noch "Sternstunden" miterlebt habe, die fern von mielitzischen Abstrusitäten, allein dem Werk gedient haben, aber den aggressiven, unqualifizierten Quatsch (ohne auf der Gesangstechnik zu basieren), den übrigens nur zwei Forumsteilnehmer hier zum Besten geben (spiderman, aficionado), habe ich selbst in jugendlichen Jahre nie gepflegt. Auch für mich war in meiner Jugend (als er noch GESUNGEN werden konnte; Namen wie Windgassen, Nilsson, Hotter sind mir aus persönlicher Erfahrung bekannt) Wagner das Grösste. Aber die Zeiten haben sich gewandelt und heute ist mir ein gesungener Donizetti lieber, als ein gebrüllter Wagner. Was ist übrigens eine "freudsche Entwicklungsphase"??? Also, junger Freund,lernen Sie sich korrekt auszudrücken, bevor sie losplärren und beleidigen, denn das was Sie hier veröffentlichen ist der wahre Kindergartenstil! Um es noch zu präzisieren: Es geht doch nicht darum, Geschmacksfragen widerzugeben, sondern darum, zu belegen, warum man eine Auffassung einer anderen gegenüber bevorzugt. Wenn man dazu nicht fähig ist, dann dürfte der Opernliebhaber wirklich von minderen "geistigen Qualitäten" (um Ihre Aussage ein wenig abzuwandeln) sein...
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| 9173 |
jonathan |
09:28:55 |
06.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
#9172 Allein die Behauptung, daß früher alles besser war und an allem die bösen Linken schuld sind ist als "Beleg" aber auch nicht sooo toll, sondern allenfalls eine Feststellung Ihrer persönlichen Ansicht.
Ansonsten geht es größtenteils hier doch ganz einfach zu: wer nicht meiner Meinung ist, ist doof. In diesem Punkt sind sich Aficionado mit seinem persönlichen Angriff und Herr Tanzler, der Diskussion als "ihm zu blöd" ablehnt, um zu kaschieren, daß er nicht sachlich argumentieren kann, als Extreme beider Seiten ja nicht unähnlich. Und da jeder irgendwann nicht irgendjemandes Meinung ist, sind alle doof. Wenn man erst einmal zu dieser Erkenntnis gelangt ist, kann man sich, weil man ja sonst doof ist, weiteres Schreiben sparen.
Fröhliche Ostern allerseits.
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| 9174 |
Marcello |
09:43:16 |
06.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Herr Joho Waren Sie dieses Jahr nicht im Parsifal? Ich gehe zwar erst seit 35 Jahren in die Oper, aber die Vorstellung vom letzten Samstag war schon fast eine Sternstunde. Aber wahrscheinlich werden Sie jetzt antworten, dass die Inszenierungen von Wieland Wagner viel besser waren und Windgassen auch viel besser gesungen hat als Ventris und überhaupt ...
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| 9175 |
Marcello |
09:45:30 |
06.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Ich meine natürlich den Parsifal in Zürich unter Haitink mit Naef, Ventris, Volle, Salminen.
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| 9176 |
m.joho |
10:30:09 |
06.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Nun gut, Marcello, ich war ein wenig zu pauschal, was den heutigen Wagnergesang betraf und krieche zu Kreuze... Es gibt (gäbe!) auch heute wieder einige wenige Sänger, die auch mich in einen "Parsifal" locken könnten, nur werden diese heute sozusagen einzig in Amerika engagiert. Stellvertretend sei René Pape genannt, den ich als Gurnemanz sehr gerne hören und sehen würde. Während man aber einen Donizetti in einem für heutige Verhältnisse unübertrefflichen ENSEMBLE aufführt, gibt man sich diese Mühe im schwereren Fach (zumindest in Zürich) kaum. Wo ich aber nicht zu Kreuze krieche, ist bei der Frage der Regieleistung: Hollman/Hoffers Stühle haben mich schon bei der Première genervt....
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| 9180 |
ulla |
23:35:35 |
06.04.2007 |
Pseudointellektueller Mist
So viel pseudointellektuellen Mist zu einer kleiner banalen Opernaufführung habe ich selten hier gelesen. Es schüttelt mich. Und nicht eins der Weiber hier (oder sind's vielleicht doch Männer)hat sich zum Thema der frauenfeindlichen Äußerungen des Dieterle Flury geäußert. Schämt Euch Mädels. Na liebe/r Helga/o wo bleibt Ihre Einschätzung zum Thema?
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| 9181 |
senta37 |
23:49:24 |
06.04.2007 |
Pseudointellektueller Mist
Ach Ulla - sie sind ja auch ein Weib - gott sei Dank haben wir SIE hier!
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| 9182 |
ulla |
22:16:30 |
07.04.2007 |
Senta37 - Freundin der WiPhilis! Oder vielleicht selbst einer davon?
An Ihrem dummen Geschwätz bin ich - offen gestanden - wie viele hier überhaupt nicht interessiert.
Nun - wie ist's Dieterle, wollen Sie für Ihre weiblichen Fans unter Ihrem richtigen Namen hier ein Statement abgeben? Oder sind Sie zu feige?
Wie würde Ihnen eine Buh-Dieterle-Demo bei einem Ihrer nächsten Konzerte (evtl. Solokonzerte) gefallen?
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| 9184 |
euronaut |
01:02:44 |
08.04.2007 |
La Fille du Regiment
Mein Gott, welch schlechte Oper. So tolle Sänger und so eine schlechte Oper. Vielleicht sollte man dieses belanglose hopsassa und trallala an die Volksoper transferieren?!?!?
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| 9185 |
Jahnas |
11:07:26 |
09.04.2007 |
La Fille du Regiment
Sehr geehrter Euronaut! Ich bewundere, wie Sie es schaffen, in zwei Zeilen so viel schlechte Laune und negative Stimmung auszudrücken. Kompliment Jahnas
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| 9189 |
TT |
23:41:54 |
09.04.2007 |
La Fille du Regiment
Es ist wirklich unglaublich ,wie stark die österreichische Volkskrankheit , das Raunzen in diesem Forum grassiert! Da gibt es eine mehr als gelungene Manonpremiere, eine Repertoirevorstellung von Simon Boccanegra, die ein Höchstmass an Topleistungen (auch vom neuen Dirigenten N. Luisotti) und spannendem Operntheater bringt und eine Regimentstochter, witzig auf die Bühne gebracht und mit absoluter Topbesetzung. Nach der Vorstellung glaubt man nur glückliche Gesichter der Zuschauer zu sehen, und das nicht nur weil J.D.Florez nach ca, 10-minütigem Applaus heute seine Arie wiederholte. Hier debattieren wir darüber, ob Nathalie Dessay vor 10 Jahren vielleicht ihre Koloraturen virtuoser gesungen hat oder ob der (von mir verehrte) Alfredo Kraus mit 60 stilistisch besser war. Glückliches (Opern)Wien, es soll nie grössere Probleme geben! TT
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| 9192 |
schönergesang |
16:27:56 |
10.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Ihrem 3.ten absatz, werter dreamhunter, stimme ich sehr, sehr zu. Mir geht es zwar primär nur um die musik, aber wenn bühnenbild und kostüme einigermaßen passen (was ja leider zunehmends nicht mehr der fall ist (jetzt nicht speziell bezogen auf diese "figlia") und die sänger und sängerinnen das singen was der meister komponiert hat, dann waren es tolle unterhaltsame stunden.
Und mein "schlußapplaus" gilt immer noch als ersters dem komponisten und dann erst den interpreten.
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| 9193 |
schönergesang |
16:37:50 |
10.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
...solche töne nicht kennt... mein gott, daß bezog sich ja nicht auf sie, daß war umgangssprachlich so gesagt/geschrieben und bezog sich auf die wahre "deutsche" musik, die, soweit mir als vollkommen unlogischen juvenilen krüppel bekannt, keine rossinischen und/oder bellinischen höhen kennt.
Wer "gern" in italienisch-romantische-belocantoopern geht, KANN nicht gern in wagneropern gehen und vice versa. punktum
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| 9195 |
Christine |
19:58:50 |
10.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
Wieso kann jemand, der italienisch-romantische Belcantoopern mag, nicht gern in Opern von Wagnern gehen? Welchem Naturgesetz folgt diese Aussage?
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| 9198 |
euronaut |
09:29:50 |
11.04.2007 |
La Fille du Regiment
gell, das kann ich gut. Es funktioniert allerdings auch im positiven.
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| 9204 |
euronaut |
16:15:51 |
11.04.2007 |
so ein Unsinn
Um ihre seltsam anmutende These zu widerlegen, wonach ein Belcanto Fan keine Wagneropern mögen kann ?????
Ich bin ein doch mehr oder weniger lebendes Exemplar, welches dieses belegt. Ich liebe italienische Belcanto Opern; finde Wagners Musik zum Niederknien und last not least bin ich ein großer Freund der Barockoper. Ob´s nun eine französische, italienische, deutsche oder englische Oper ist, ist zweitrangig. Die Musik ist der Star! Ich mag Oper in seiner ganzen 400 jährigen Geschichte von Monteverdi bis Britten. Da gibt es unendlich viel tolles zu entdecken, welches sich ergänzt, aber niemals ausschließt.
Wie hat Marcel Prawy einmal so schön gesagt: es gibt nur gute und schlechte Musik !
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| 9209 |
schönergesang |
18:01:31 |
12.04.2007 |
Regimentstochteraufführung
...vielleicht dem naturgesetz, daß sich diese kompositionskulturwelten sich so unterscheiden wie gott-teufel, hund-katz, nordkorea-südkorea, feuer-wasser usw usw.
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| 9210 |
schönergesang |
18:25:13 |
12.04.2007 |
so ein Unsinn
Dann sie die 1:10hoch8 Ausnahme.
Es kann einem/einer N I C H T die opernmusik aus ALLEN ländern, von ALLEN komponisten, aus ALLEN regionen, ALLER gattungen, von monteverdi bis heute gefallen. DAS GIBT ES NICHT-punktum
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| 9211 |
jonathan |
19:02:02 |
12.04.2007 |
so ein Unsinn
Richard Wagner muß eine merkwürdige Figur gewesen sein - der schätzte Bellini.
Wenn Sie nicht nachvollziehen können, daß man zwar nicht ALLE Opernmusik aus allen Epochen schätzt, wohl aber Musik aus ALLEN Epochen, dann ist daß Ihr Problem, nicht dasjenige anderer. Halten Sie doch einfach mal Ihre Grenzen in dem Punkt nicht für das Maß aller Dinge - verlangt ja niemand von Ihnen, daß Sie alles mögen.
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| 9212 |
m.joho |
21:37:37 |
12.04.2007 |
so ein Unsinn
Auch ich möchte Ihrer apodiktischen Aussage absolut widersprechen. Vergessen Sie nicht, dass ein Mensch sich auch weiterentwickeln kann. Ich möchte nicht behaupten, dass ich jegliche Opernmusik mag (beispielswiese ist mir der ganze Barock bis heute ein "Gräuel"), aber der Unterschied zwischen gut gesungenem Wagner und Belcanto ist nicht so gross, wie Sie ihn gerne sähen. Und wer, wie ich, die Basis der Oper in einer möglichst perfekten Gesangstechnik sieht, vermag durchaus auch (und immer mehr!) den Reiz einer perfekt gesungenen Belcantooper zu sehen, bzw. zu hören. Also, "schönergesang" seien Sie nicht so einseitig, und vor allem betrachten Sie Ihre MEINUNGEN nicht als Gesetz!
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| 9213 |
euronaut |
08:32:45 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
Die Erde ist eine Scheibe ! PUNKTUM !
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| 9219 |
schönergesang |
17:11:17 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
..der schätzte bellini.. er (wagner) schrieb e i n e kritik über eine norma-aufführung. bitte genauer lesen; ich schrieb O P E R N M U S I K und nicht musik aller epochen!!!kann man nicht mögen!!
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| 9220 |
schönergesang |
17:14:29 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
Ah so der unterschied zwischen gesungenem wagner und gesungenem belo canto ist nicht soooo groß ??? ...dann möcht ich klavierspielen können...
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| 9222 |
schönergesang |
17:19:22 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
Dies hat schon kopernikus für mich widerlegt; und mit galilei´schem gedankengut: "Und es kann einem/einer NICHT ALLES VON FRÜHBAROCK BIS ORFF gefallen.
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| 9224 |
jonathan |
18:23:05 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
#9219 Ich hatte auch Opernmusik gemeint. Ihre Präzisierung ändert nichts daran, daß die apodiktische Verallgemeinerung Ihrer persönlichen Meinung ein Quark ist. "Die Grenzen der Menschheit liegen immer in der eigenen Beschränkung". Ist mir leider entfallen, von wem das stammt.
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| 9225 |
m.joho |
20:15:45 |
13.04.2007 |
so ein Unsinn
Nun, liener Jonathan, geben wir es auf! Offensichtlich ist "schönergesang" nicht bereit, etwas dazu zu lernen, und ebso offensichtlich ist dass er nicht nur vom "Klavierspielen" genau so wenig Ahnung hat, wie von irgendwelcher Gesangstechnik. Weder weiss er, dass Belcantisten z. B. die Gralserzählung besser als die meisten sog. Wagner-Sänger gesungen haben, noch kennt er Wagners Anforderungen an seine eigenen Sänger, noch ist er bereit, sich mit entsprechender Literatur (Kesting, Fischer, Celletti als Beispiele) vetraut zu machen. "Gegen .... kämpfen Götter selbst vergebens...."
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| 9231 |
schönergesang |
16:24:54 |
15.04.2007 |
so ein Unsinn
schönergesang hat klavier- und orgelspiel gelernt und gesangstechnikbücher gelesen;
wer was wie singt, ändert nichts daran, daß sich gluck-wagner-händel-strauss-schreker-rossini-donizetti-puccini ausschließen. basta
mich als dumm zu bezeichnen ist ein bißchen hart...
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| 9232 |
jonathan |
17:26:14 |
15.04.2007 |
so ein Unsinn
#9231 Ich fürchte, ich fürchte, bei so viel Absolutismus der eigenen meinung wird man das "Beschränkung" im Zitat von 9224 durch "Beschränktheit" ersetzen müssen. Oder ertragen Sie es einfach nicht, daß es Leute mit einem weiter gefassten Horizont gibt als dem Ihrigen?
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| 9233 |
Christine |
19:28:49 |
15.04.2007 |
so ein Unsinn
Warum ist auszu schließen, dass einem Menschen die Musik der oben genannten Komponisten gefallen kann? Warum soll man nicht Wagners und Puccinis Musik gleich gern hören und lieben? Ich bezeichne Sie sicher nicht als dumm, aber ich bin ehrlich überzeugt, dass Sie in dieesem Punkt einach nicht Recht haben. Und das Wort basta klingt mir nicht sehr demokratisch.
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| 9234 |
euronaut |
20:00:16 |
15.04.2007 |
so ein Unsinn
#9231: Ich freue mich für Sie, daß Sie offensichtlich noch sehr, sehr viel Potential in Sachen Oper haben.
Ich kann Ihnen allerdings versichern, daß es diese Art des Homo sapiens tatsächlich gibt - alleine in meiner Familie und im Freundeskreis sind das sage und schreibe 5 Personen, die mit derselben Begeistung nach Paris fahren, um eine Oper von Lully zu hören (nächste Saison is dort übrigens Thessee im Theatre de Champs-Elysee zu erleben), ebenso nach New York fahren, um La Boheme in einer ausgezeichenten Besetzung zu erleben (im vergangnen Dezember)und last not least mit großer Freude Wagner, Verdi, Strauss, Gluck sowieso - Schreker in Salzburg vor kurzem war übrigens sensationell.
Freuen Sie sich schon auf die Barockfestspiele in Salzburg, wenn Ricado Muti Neapolitanische Opern präsentiert, die seit Jahrhunderten verschollen galten? Kaufen Sie sich doch eine Karte dazu. Ebenso bieten Musikverein und KOnzerthaus sensationells Besetzungen z.B, Konzertante Oper im Konzerthaus mit Brittens "Rape of Lucretia" und Alcina von Händel. Im Musikverein viel Vivaldi, allerdings auch Thielemann mit Strauss, auch ein Muti Zyklus... - ich freue mich schon sehr darauf. Nicht zu vergessen die nächste Saison im Theater an der Wien mit Vivaldis "La finta fida" und Era la notte.
Wagner fehlt mir ein bißchen in der nächsten Zeit, aber vielleicht fahre ich im Sommer nach Bayreuth. Und bei den Salzburger Festspielen gibts heuer gleich zwei erlebenswertes aus meiner Sicht: Der Freischütz und Haydn´s Armida ... es wird sicher toll.
Liebe(r) Herr/Frau Schönergesang: ES GIBT UNS!
PS: Donizetti mag ich tatsächlich nicht sooo gerne, da er mich zeitweise langweilt - außerdem hat er mir zu viel abgeschrieben ;-)
PPS: Nochmals: Es gibt nur gute und schlechte Musik ! Öffnen Sie sich vielleicht ein bißchen - da gibt es noch so viel.
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| 9239 |
schönergesang |
16:42:07 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
Leute mit einem weit gefaßten musikhorizont stören mich überhaupt nicht - nur glaub ich es einfach nicht (und andere von mir befragten auch nicht), daß einem/einer die französische-chinesische-italienische-zypriotische-japanische-schwedische-amerikanische-griechische-afrikanische-deutsche Nationalküche gleich gut schmeckt. basta
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| 9240 |
schönergesang |
16:45:07 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
Natürlich kann man wagners und puccinis opern gleich gern lieben, aber anhören kann man es sich nicht.
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| 9241 |
schönergesang |
17:16:11 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
Ich bin gerade von der hno-ambulanz gekommen; vor lauter kopfschütteln ist mir ein bißchen schwindelig geworden, nachdem ich mir durchgelesen habe, für was sie zeit und geld aufbringen?????
Natürlich gibt es ausnahmen, wie sie überall in der natur vorkommen etwa weiße tiger, doppelköpfige tiere oder denen sämtliche opern von 5000 v. ch. bis heute gefallen.
apropos händel - ihr händelbeitrag vom 8.4. hat ja auch gerade nicht DEN diskussionsandrang hervorgerufen.
Das stimmt mit der guten und der schlechten opernmusik und die beste aller besten ist zwischen 1792 und 1887 aus italienischen meisterhänden und -köpfen (ausgenommen die veristen natürlich) geschrieben worden.
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| 9242 |
Helga |
17:57:20 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
Höchste Zeit, dass Sie beim HNO waren. Sind Sie nicht der Typ, dem die Mosuc als Anna Bolena so extra gefallen hat?
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| 9243 |
schönergesang |
18:02:40 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
Erstens bin ich kein typ... und zweitens ist bekannt, daß die vöslauerrussin ihre heilige kuh ist...
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| 9244 |
m.joho |
20:25:54 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
schönergesang, langsam langweilen Sie mit Ihren Psychosen nur noch. basta!
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| 9245 |
euronaut |
20:48:51 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
ad Schönergesang:
Ihre Bemerkungen sind leider zunehmend niveaulos und rassistisch, daher beende ich die Diskussion mit Ihnen.
Schade, ich dachte, das ist ein Forum mit der Liebe zur Oper als treibende Kraft ... ist halt offensichtlich nicht immer der Fall.
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| 9247 |
jonathan |
23:10:02 |
17.04.2007 |
so ein Unsinn
#9239 Nun, wenn die von Ihnen befragten sich auf dem gleichen Niveau befinden wie Sie, dann wundert es mich nicht sonderlich. Aber interessant: was Sie nicht glauben kann offenbar nicht existieren... Ihr restliches Geschreibsel wird leider mit zunehmender Erregung Ihrerseits immer ungeniesbarer - oder sollte ich vielleicht konstatieren, daß Sie anfangen zu moischeln?
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| 9250 |
spiderman |
10:20:17 |
18.04.2007 |
so ein Unsinn
#9243
Da sieht man eh woher der Wind weht - im grunde nur eienr der militanten mosuc-fans der eifersüchtig auf die karriere der netrebko ist (als ob die mosuc eine schlechte karriere hätte!)
alle anderen aussagen sind einzig und allein als humbug zu bezeichnen
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| 9269 |
schönergesang |
07:36:55 |
21.04.2007 |
so ein Unsinn
in die falle getreten; schöngesang ist nämlich weder mosucfan, noch gruberovafan, noch menenghinifan, noch moffofan, caballefan, deviafan, gheorghiufan, devinufan, ricciarellifan, noch scottofan, dessayfan, ciofifan, pobladorfan nur donizettifan!
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Für die Beiträge ist der jeweilige Verfasser verantwortlich. Moderator des Forums ist Anton Cupak
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